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Beschränkungen beim Verlustausgleich bei spanischen Gesellschaften und entsprechende Fristverlängerung

Steuerrecht

Autor: Dr. Javier Valls - Abogado, verfasst am 25.02.2012 (641 Zugriffe)

Im Zusammenhang mit dem Liquiditätsmangel im spanischen Haushalt und mit dem Ziel einer Erhöhung der Einnahmen aus der Körperschaftsteuer, hatte die Regierung am 19. August 2011 im Eilverfahren per Dekret zwei wichtige Änderungen bezüglich des Verlustausgleichs bei der Körperschaftsteuer eingeführt.

Für die Gesellschaften, die Gewinne verzeichnet haben und deren Umsätze 6 Millionen Euro übersteigen, können die Vorjahresverluste bis zu gewissen Grenzen ausgeglichen werden, und zwar je nach Umsatz bis zu 50 % der Bemessungsgrundlage vor Verlustausgleich. Jedoch dürfen die Verluste nicht mehr als 50 % der Bemessungsgrundlage vor Verlustausgleich betragen.

Diese Grenze wird jedenfalls vorerst nur für die Geschäftsjahre 2011, 2012 und 2013 angewendet. Ausserdem wird der Zeitraum, in dem die Möglichkeit zum Verlustausgleich besteht, von 15 auf 18 Jahre angehoben. Dieser Zeitraum wird ab dem Jahr berechnet, in dem das Unternehmen erstmals Gewinne verzeichnet.

 

Dr. Javier Valls, LL.M.

Javier Valls Abogados

Barcelona

 


Autor:
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