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Rechtsanwälte – Ortsverzeichnis zum Jugendstrafrecht

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Rechtsanwälte im Rechtsgebiet Jugendstrafrecht

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Dr. Heiko Granzin  Schloßstraße 92, 22041 Hamburg
Dr. Granzin & Kollegen
Telefon: 040/68860261
Schwerpunkt: Jugendstrafrecht
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Dr. Klaus Friedrich  Kaiser-Wilhelm-Str. 89, 20355 Hamburg
Anwaltskanzlei Dr. Friedrich - Fachanwalt Hamburg
Telefon: (040) 490 88 34
Schwerpunkt: Jugendstrafrecht
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Dr. iur. Sascha Böttner  Colonnaden 104, 20354 Hamburg
Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner - Kanzlei für Strafrecht
Telefon: 040/18018477
Schwerpunkt: Jugendstrafrecht
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Tim Burkert  Neuer Pferdemarkt 13, 20359 Hamburg
Rechtsanwalt Burkert
Telefon: 040 - 43 19 09 84
Schwerpunkt: Jugendstrafrecht
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Sandra Bär  August-Bebel-Straße 2, 08412 Werdau
Anwaltskanzlei Bär
Telefon: 03761/2195
Schwerpunkt: Jugendstrafrecht
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Ursus Koerner von Gustorf  Münchener Straße 16, 10779 Berlin
Rechtsanwälte Friedrich und Koerner von Gustorf
Telefon: 030/21232921
Schwerpunkt: Jugendstrafrecht
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Gero Loyens  Äußere Laufer Gasse 9-11, 90403 Nürnberg
Gero Loyens
Telefon: 0911/27866646
Schwerpunkt: Jugendstrafrecht
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Christa Fehrensen  Lotzestr. 9A, 37083 Göttingen
Fehrensen und Suthaus
Telefon: 0551-486070
Schwerpunkt: Jugendstrafrecht
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Karina Netscher  Rudolf-Marburg-Str. 9, 64720 Michelstadt
Kanzlei im alten Schusterhaus
Telefon: 06061 96 50 54-0
Schwerpunkt: Jugendstrafrecht
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Christian Bärnreuther  Kaiserstrasse 14, 80801 München
BÄRNREUTHER
Telefon: 089 383826 0
Schwerpunkt: Jugendstrafrecht

Infos zum Rechtsanwalt für Jugendstrafrecht

Das Jugendstrafrecht wird explizit vom allgemeinen Strafrecht (Erwachsenenstrafrecht) abgegrenzt. Ob das Jugendstrafrecht angewendet werden kann, hängt vom Alter des Beschuldigten ab, das er zur Tat hatte. Es gelten vier Unterteilungen:

1. Personen unter 14 Jahren: Sie sind strafrechtlich nicht verantwortlich gemäß § 19 StGB. Dementsprechend kann das Jugendstrafrecht nicht angewandt werden. Es liegt im Ermessen des Jugendamtes, ob angemessene Maßnahmen ergriffen werden.

2. Personen zwischen 14 und 18 Jahren: Diese Personengruppe unterliegt dem Jugendstrafrecht. Bevor dies jedoch zum Einsatz kommt, wird geprüft, inwieweit der Jugendstraftäter strafrechtlich verantwortlich ist. Wird er als strafrechtlich verantwortlich eingestuft, so greift in seinem Fall das Jugendstrafrecht. Wird er als nicht verantwortlich eingestuft, so obliegt es wieder dem Jugendamt, ob und welche Maßnahmen ergriffen werden.

3. Personen, die zur Tatzeit bereits 18 Jahre alt, aber unter 21 Jahre waren: Diese Personengruppe wird als Heranwachsende bezeichnet. Sie gelten grundsätzlich als strafrechtlich verantwortlich. Einschränkungen hierzu sind u.a. in den §§ 20, 21 des StGB zu finden. Somit werden die Zuständigkeiten für sie vom Jugendstrafrecht vorgegeben. Ob die Rechtsfolgen gemäß Jugendstrafrecht oder gemäß allgemeinem Strafrecht behandelt werden, ergibt sich im Einzelfall. Jedoch bestehen bestimmte Vorteile. So kann von einer lebenslangen Haftstrafe abgesehen werden. Ebenso kann eine Sicherheitsverwahrung nicht direkt angeordnet werden. Ein Vorbehalt hierfür kann jedoch ausgesprochen werden.

4. Personen über 21 Jahre: Sind Straftäter über 21 Jahre alt, so ist das Jugendstrafrecht generell nicht mehr anwendbar. Als einzige Ausnahme gilt, wenn Tatbestände, die vor der Vollendung des 21. Lebensjahres verübt wurden, gleichzeitig abgeurteilt werden. Auch hierzu gelten gesonderte Bestimmungen.

Selbstverständlich gelten auch für jugendliche Straftäter die allgemeinen Gesetze des Strafgesetzbuches sowie der Strafprozessordnung. Jedoch ergeben sich durch das Jugendgerichtsgesetz (JGG) und den zugehörigen Verwaltungsvorschriften Besonderheiten. Ebenso finden sich diese Besonderheiten im Strafvollzugsgesetz und in der Untersuchungshaftvollzugsordnung.

Weil das Aufgabengebiet des Rechtsanwalts für Jugendstrafrecht vielschichtig ist, da verschiedene Fachbereiche miteinander verwoben sind, wird ein Anwalt für Jugendstrafrecht in vielen Fällen mit einem oder mehreren der folgenden Rechtsgebiete oder Delikten besonders vertraut sein: Betäubungsmittelrecht, Körperverletzung, Beleidigung, Diebstahl, Nötigung, Raub, Unterschlagung oder auch Urkundenfälschung, um nur ein paar Beispiele zu nennen, die gerade bei jugendlichen Straftätern häufig den Grund für rechtliche Probleme darstellen. Der Anwalt für Jungendstrafrecht wird ebenfalls bei Fragestellungen, die die Untersuchungshaft, Geldstrafen oder einen Strafbefehl betreffen, umfangreich informieren können. Des Weiteren ist es in der heutigen Zeit ebenfalls sinnvoll, wenn der Rechtsanwalt für Jugendstrafrecht gegebenenfalls mit dem Computerstrafrecht und dem Internetrecht vertraut ist. Je nachdem, wie sich das rechtliche Problem gestaltet, empfiehlt es sich, einen Anwalt aufzusuchen, der auf das gegebene Problemfeld spezialisiert ist.

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Ratgeber zum Thema Jugendstrafrecht

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(von Autor: Rechtsanwalt Thomas M. Amann)

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Warnschussarrest Sinnvoller Schuss vor den Bug oder doch nur vorgezogene unnötige Strafe Die härteste Bestrafung vor Gericht, welche einen Jugendlichen treffen kann, ist die Jugendstrafe. Sie ist im eigentlichen Sinne eine Haftstrafe und hebt sich daher deutlich von den sonstigen möglichen Bestrafungen im Jugendstrafrecht, den Zuchtmitteln und Erziehungsmaßregeln, ab. Sie darf nur wegen so... mehr
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Interessante Entscheidungen

VG-ANSBACH, AZ. AN 11 K 12.01000:
Teilweise begründete Anfechtungsklage gegen Untersagung einer gewerblichen Abfallsammlung;Maßgebliche Rechtsgrundlage bei der Untersagungsverfügung als Dauerverwaltungsakt;Noch ausreichender Nachweis der ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung;Aber unzureichende Sachverhaltsermittlung zu § 17 Abs. 3 KrWG;Dies führt hier schon allein zur Aufhebung der Untersagungsverfügung;Auch Nebenentscheidungen insoweit rechtswidrig;Im Übrigen aber spezielle Rücknahme-, Rückgabe- bzw Überlassungspflicht für Elektrogeräte, Batterien und Altfahrzeuge

BFH, AZ. X R 7/08:
Nach einer Einlage kann degressive AfA nur in Anspruch genommen werden, wenn deren (Ursprungs-)Voraussetzungen auch im Einlagejahr vorliegen (Abgrenzung zu dem BFH-Urteil vom 15. Februar 2005 IX R 32/03, BFHE 210, 481, BStBl II 2006, 51)   .

VG-KASSEL, AZ. 1 K 1612/07.KS:
Kein Anspruch auf Beförderung gegen früheren Dienstherren nach Dienstherrenwechsel

NIEDERSAECHSISCHES-OVG, AZ. 11 LA 199/02:
Den Erkenntnismitteln ist nicht zu entnehmen, dass Tibetern, die sich im Bundesgebiet dem tibetanischen Buddhismus zugewandt haben, bei Rückkehr nach Tibet eine konkrete Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit (§ 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG) oder Folter (§ 53 Abs. 1 AuslG) droht.

NIEDERSAECHSISCHES-OVG, AZ. 8 LA 288/10:
Ein Tätigkeit in leitender Stellung im Sinne des § 7b Abs. 1 Nr. 2 HwO ist durch die Wahrnehmung einer qualifizierten Funktion im Handwerksbetrieb gekennzeichnet, die sich von den Tätigkeiten idealtypischer Durchschnittsgesellen und anderer betrieblicher Mitarbeiter qualitativ deutlich unterscheidet. Diese qualifizierte Funktion muss (auch) im fachlich-technischen Bereich des Handwerksbetriebs ausgeübt worden sein.

VG-FRANKFURT-AM-MAIN, AZ. 9 L 2062/11.F:
1. Eilrechtsschutz im beamtenrechtlichen Konkurrenzverfahren ist nach § 80 Abs. 5 VwGO zu gewähren. 2. Im Stufenverfahren des § 70 HPVG gilt § 77 Abs. 4 HPVG nicht. Es genügt - bei beachtlicher Zustimmungsverweigerung des örtlichen Personalrats in Stufenverfahren die Nichteinigung der Stufenvertretung und der ihr zugeordneten Dienststellenleitung.3. Wird die Erfüllung eines fakultativen Merkmals des Anforderungsprofils in der ablehnenden Auswahlentscheidung unberücksichtigt gelassen, ist die Auswahlentscheidung fehlerhaft.


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