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Ratgeber - Verwaltungsrecht
Aktuelle Ratgeber
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Verwaltungsrecht
Wolfabschuss bleibt vorerst gestoppt: Herdenschutz muss geprüft werdenExperten-Branchenbuch.de
Wenn ein Wolf Nutztiere reißt, liegt für viele Tierhalter die Forderung nach einem Abschuss nahe. Rechtlich reicht das aber nicht automatisch aus. Behörden müssen vor einer Genehmigung zur Jagd prüfen, inwieweit Herdenschutzmaßnahmen technisch durchführbar sind, welche Kosten sie verursachen und welche Schutzmaßnahmen im betroffenen Gebiet bereits vorhanden sind. Das ist besonders wichtig für Nutztierhalter, Jagdbehörden und alle, die mit Wolfsmanagement in betroffenen Revieren zu tun haben.
Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat am 13. Juli 2026 eine Beschwerde gegen die Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes zurückgewiesen. Damit bleibt die Genehmigung zur Jagd auf den Wolf GW1896m oder einen vergleichbaren ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Disziplinarverfahren dauert länger: Sechs Monate sind keine feste FristExperten-Branchenbuch.de
Wer als Beamter in einem Disziplinarverfahren steckt, erwartet oft eine zügige Entscheidung. Viele Betroffene glauben: Nach sechs Monaten muss die Behörde fertig sein oder das Gericht setzt ihr eine Frist. So einfach ist es aber nicht. Das zeigt ein aktueller Beschluss des Oberverwaltungsgerichts NRW zu einem laufenden behördlichen Disziplinarverfahren.
Praktisch wichtig ist die Entscheidung für Beamte, gegen die disziplinarrechtlich ermittelt wird, und für Dienstbehörden. Denn das Gericht stellt klar: Die Sechs-Monats-Regel im Bundesdisziplinargesetz soll Verfahren beschleunigen, sie ist aber keine starre Abschlussfrist.
Das Wichtigste in Kürze
Das Oberverwaltungsgericht NRW hat die Beschwerde eines Beamten ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Prozesskostenhilfe kurz vor Termin: Fehlende Unterlagen können Antrag kippenExperten-Branchenbuch.de
Wer kurz vor einer mündlichen Verhandlung noch Prozesskostenhilfe beantragt, darf sich nicht darauf verlassen, dass das Gericht fehlende Unterlagen nachfordert. Entscheidend ist, ob der Antrag vor Abschluss der Instanz vollständig und bewilligungsreif war. Das ist besonders wichtig für Personen, die ein Verfahren führen, die Kosten aber nicht selbst tragen können.
In dem entschiedenen Fall hatte ein fraktionsloses Stadtratsmitglied erneut Prozesskostenhilfe beantragt, allerdings ohne aktuelle Erklärung zu seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen und ohne die erforderlichen Belege. Die Beschwerde gegen die Ablehnung blieb erfolglos. Der Beschluss macht deutlich: Ein später oder unvollständig gestellter Antrag kann ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Asylverfahren: Antrag auf Verbleib muss ans richtige GerichtExperten-Branchenbuch.de
Wer nach einer ablehnenden Asylentscheidung weiter in Deutschland bleiben will, muss im gerichtlichen Verfahren genau auf den richtigen Antrag und das richtige Gericht achten. Viele Betroffene könnten annehmen, dass ein zusätzlicher Antrag auf ein Recht auf Verbleib direkt beim Oberverwaltungsgericht zu stellen ist, wenn es um die Zulassung der Berufung geht. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat nun klargestellt: Zuständig ist in dieser Konstellation das Verwaltungsgericht, bei dem auch der Antrag auf Zulassung der Berufung einzureichen ist. Praktisch wichtig ist die Entscheidung vor allem für Asylbewerber, deren Verfahren in die Übergangszeit der neuen europäischen Asylregeln fällt.
Das Wichtigste in Kürze ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Lose Fassadenteile: Eigentümerin muss Zwangsgeld hinnehmenExperten-Branchenbuch.de
Wenn an einer Fassade lose Teile vermutet werden, reicht es nach einer behördlichen Anordnung nicht aus, pauschal auf angeblich erledigte Arbeiten zu verweisen. Wer eine verlangte Fachunternehmererklärung nicht vorlegt und auch keine vorläufige Sicherung der Fassade vornimmt, riskiert ein Zwangsgeld . Für Eigentümer ist die Entscheidung wichtig, weil sie zeigt: Ist eine Grundverfügung bestandskräftig, wird ihre Rechtmäßigkeit im späteren Streit um das Zwangsgeld grundsätzlich nicht noch einmal geprüft.
Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat die Beschwerde einer Eigentümerin zurückgewiesen. Sie wollte vorläufigen Rechtsschutz gegen eine Zwangsgeldfestsetzung mit Androhung eines weiteren Zwangsgelds erreichen. Damit ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Mehrere Behördenbescheide: Wer nur einen angreift, riskiert FristverlustExperten-Branchenbuch.de
Wer von einer Behörde mehrere Schreiben zum selben Vorgang bekommt, kann leicht annehmen: Eine Klage gegen den einen Bescheid erfasst auch den anderen. Genau das ist riskant. Denn wenn ein Bescheid nicht rechtzeitig und eindeutig angegriffen wird, kann später auch ein Eilantrag scheitern. Für Bauherren und andere Betroffene in Verwaltungsverfahren ist die Entscheidung besonders wichtig, weil sie zeigt, wie streng Gerichte bei Klagefristen und Klagezielen sein können.
Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat die Beschwerde einer Antragstellerin zurückgewiesen. Sie wollte erreichen, dass die Wirkung einer Klage gegen eine behördliche Ordnungsverfügung vorläufig berücksichtigt wird. Nach Auffassung des Gerichts war die ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Beförderungsstopp bei Stabsfeldwebeln: Warum freie Stellen nicht reichenExperten-Branchenbuch.de
Wer auf eine Beförderung wartet, schaut oft zuerst auf freie Planstellen. Sind noch Stellen vorhanden, liegt der Gedanke nahe: Dann muss auch weiter ausgewählt und befördert werden. Genau diese Annahme kann aber trügen, wenn der Dienstherr das Beförderungsverfahren insgesamt stoppt. Für Soldaten, die eine Beförderung zum Stabsfeldwebel anstreben, zeigt eine aktuelle Entscheidung: Ein freier Dienstposten oder eine freie Planstelle ersetzt nicht die Entscheidung des Dienstherrn, ein Amt tatsächlich zu besetzen.
Das Oberverwaltungsgericht NRW hat die Beschwerde eines Antragstellers zurückgewiesen. Der Soldat wollte im Eilverfahren erreichen, dass sein Beförderungsbegehren weiter verfolgt wird. Nach Auffassung des Gerichts fehlten ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Beförderung zum Stabsfeldwebel gestoppt: Freie Stellen reichen nichtExperten-Branchenbuch.de
Wer bei der Bundeswehr auf eine Beförderung wartet, kann nicht automatisch auf noch freie Planstellen verweisen. Entscheidend ist, ob der Dienstherr diese Stellen aktuell überhaupt besetzen will. Für Soldaten, die eine Beförderung zum Stabsfeldwebel erwarten, ist das praktisch wichtig: Ein Beförderungsstopp kann den Eilrechtsschutz scheitern lassen. Das Oberverwaltungsgericht NRW hat deshalb die Beschwerde eines Antragstellers zurückgewiesen.
Das Wichtigste in Kürze
Die Beschwerde gegen die abgelehnte Eilentscheidung blieb ohne Erfolg.
Das Gericht sah keinen Anordnungsgrund , weil derzeit keine weiteren Beförderungen zum Stabsfeldwebel erfolgen sollen.
Auch ein Anordnungsanspruch bestand nicht, weil der ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Aufenthaltskarte vor Gericht: Streitwert kann höher ausfallen als gedachtExperten-Branchenbuch.de
Wer wegen einer Aufenthaltskarte nach dem FreizügG/EU vor Gericht zieht, sollte das Kostenrisiko nicht allein nach der Laufzeit der Karte einschätzen. Auch wenn die Aufenthaltskarte nur für fünf Jahre ausgestellt wird, kann der gerichtliche Streitwert höher liegen. Entscheidend ist nach dem Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, dass mit der Karte ein unbefristetes Freizügigkeitsrecht bescheinigt wird. Für Betroffene ist das vor allem wichtig, weil sich Gerichts- und Verfahrenskosten am Streitwert orientieren.
Das Wichtigste in Kürze
Das Berufungsverfahren wurde eingestellt, nachdem der Kläger seine Berufung zurückgenommen hatte.
Die Kosten des Berufungsverfahrens trägt der Kläger.
Der Streitwert wurde ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Inobhutnahme: Kind muss im Gerichtsverfahren eine eigene Stimme bekommenExperten-Branchenbuch.de
Wenn das Jugendamt ein Kind in Obhut nimmt, prallen oft existenzielle Interessen aufeinander: Eltern wollen die Maßnahme beenden, das Kind kann zugleich ein eigenes Schutzinteresse haben. Viele Beteiligte könnten annehmen, dass ein Gerichtsverfahren gegen die Inobhutnahme vor allem zwischen Elternteil und Jugendamt geführt wird. Das Verwaltungsgericht Hannover stellt nun klar: Bei einer noch laufenden Inobhutnahme muss auch das betroffene Kind eine eigene verfahrensrechtliche Position erhalten.
Wichtig ist die Entscheidung für Eltern, Jugendämter und alle, die an Verfahren über eine Inobhutnahme beteiligt sind. Denn das Kind ist nach Auffassung des Gerichts nicht bloß Objekt einer staatlichen Maßnahme, sondern Rechtssubjekt ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Besondere Häufung erheblicher Rechtsverstöße kann subsidiären Schutz ausschließenExperten-Branchenbuch.de
Wer in Deutschland subsidiären Schutz beantragt und wiederholt erheblich gegen das Recht verstößt, kann vom Schutzstatus auch dann ausgeschlossen sein, wenn keine einzelne Tat für sich allein das Gewicht einer Straftat von besonderem Gewicht erreicht. Genau diese Annahme war in einem Asylverfahren entscheidend. Maßgeblich war dabei die Gesamtbetrachtung wiederholter Rechtsverstöße . Das Bundesverwaltungsgericht hat dies mit einem den Beteiligten am Vortag der Mitteilung zugestellten Urteil vom 8. Juni 2026 entschieden.
Das Wichtigste in Kürze
Subsidiärer Schutz kann nach § 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Alt. 1 AsylG ausgeschlossen sein, wenn schwerwiegende Gründe für eine Gefahr für die Allgemeinheit sprechen.
Eine ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Denkmalschutz trotz Umbauten: Warum auch Durchschnittsbauten geschützt sein könnenExperten-Branchenbuch.de
Wer ein älteres Gebäude besitzt, kann sich nicht darauf verlassen, dass nur besonders berühmte oder einzigartige Bauten unter Denkmalschutz fallen. Auch ein Appartementhaus mit späteren Veränderungen kann als Baudenkmal eingetragen werden. Für Eigentümer ist das praktisch wichtig, weil eine solche Eintragung den Umgang mit dem Gebäude erheblich prägt. Das Oberverwaltungsgericht NRW hat in einem aktuellen Beschluss die Hürden für einen erfolgreichen Angriff gegen eine Denkmaleintragung deutlich gemacht.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Appartementhaus bleibt in der Denkmalliste eingetragen.
Ein Gebäude muss nicht einzigartig sein oder aus der Masse herausragen, um denkmalwürdig zu sein.
Regelmäßig wird ein ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Beamter auf Probe: Schlechte Beurteilung reicht nicht für EilrechtsschutzExperten-Branchenbuch.de
Wer als Beamter auf Probe eine schlechte dienstliche Beurteilung erhält, steht oft unter erheblichem Druck. Besonders heikel wird es, wenn davon die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit abhängt. Viele Betroffene glauben dann, eine aus ihrer Sicht falsche oder ungerechte Beurteilung müsse im Eilverfahren sofort korrigiert werden. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen stellt in einem Beschluss klar: Dafür reicht es nicht aus, Fehler oder Spannungen mit dem Vorgesetzten zu behaupten.
Betroffen sind vor allem Beamte auf Probe , Lehrkräfte im Landesdienst und Dienststellen, die über Bewährung, Beurteilungen und Versetzungen entscheiden. Praktisch wichtig ist die Entscheidung, weil sie zeigt, wie hoch die ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Windrad-Bau in Brutzeit: Artenschutz kann Bau und Betrieb ausbremsenExperten-Branchenbuch.de
Wer Windenergieanlagen plant oder ältere Anlagen durch neue ersetzen will, kann nicht allein mit Bauzeitplan und Stromertrag rechnen. Liegen Kranichbrutstätten in der Nähe oder fehlen genaue Daten zu Fledermausaktivitäten, können Behörden Bauarbeiten zeitlich untersagen und Abschaltungen anordnen. Für Betreiber ist das praktisch wichtig, weil sich Projekte verzögern und der Betrieb zeitweise eingeschränkt werden kann. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat solche Schutzmaßnahmen in einem Windenergieprojekt bestätigt.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Windenergieunternehmen durfte Nebenbestimmungen in einer Genehmigung nicht erfolgreich angreifen.
Das Bauverbot vom 1. Februar bis 15. September zum Schutz von ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Asylantrag nach Ablehnung in Griechenland: Ausreisefrist darf nicht zu kurz seinExperten-Branchenbuch.de
Wer bereits in einem anderen EU-Staat mit einem Asylantrag gescheitert ist und später in Deutschland erneut Schutz sucht, steht vor einer wichtigen Hürde: Der neue Antrag kann als Folgeantrag unzulässig sein, wenn keine neuen Gründe vorgebracht werden. Genau das betraf einen irakischen Staatsangehörigen, dessen früheres Asylverfahren in Griechenland bereits rechtskräftig abgeschlossen war. Für Betroffene ist die Entscheidung aber auch aus einem anderen Grund wichtig: Eine Ausreisefrist von nur einer Woche war hier zu kurz.
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschied am 17. Juni 2026, dass der Asylantrag in Deutschland im Ergebnis unzulässig blieb. Der Bescheid wurde aber teilweise aufgehoben, soweit dem Kläger eine ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Topamt in der Sozialgerichtsbarkeit: Führungserfahrung reicht nichtExperten-Branchenbuch.de
Wer ein Spitzenamt in der Justiz anstrebt, könnte glauben: Langjährige Leitungserfahrung und ein hohes Statusamt genügen für den Zugang zum Auswahlverfahren. Gerade bei der Besetzung eines Präsidentenamts kann aber eine konkrete fachgerichtliche Vorerfahrung entscheidend sein. Ein Bewerber um die Spitze des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen scheiterte bereits an der ersten Auswahlstufe, weil ihm die richterliche Bewährung in der Sozialgerichtsbarkeit fehlte. Für Richter, Beamte und Justizverwaltungen ist die Entscheidung wichtig, weil sie zeigt, wie weit ein Anforderungsprofil bei richterlichen Spitzenämtern gehen darf.
Das Wichtigste in Kürze
Das Verwaltungsgericht Hannover hat den Eilantrag eines Bewerbers ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Anhörungsrüge nach PKH-Ablehnung: Keine zweite Chance in der SacheExperten-Branchenbuch.de
Wer nach einer verlorenen Entscheidung nur noch einmal inhaltlich überzeugen will, kommt mit einer Anhörungsrüge nicht weiter. Viele Betroffene glauben, sie könnten damit eine ablehnende Entscheidung erneut vollständig überprüfen lassen. Das ist riskant, wenn tatsächlich nur beanstandet wird, dass das Gericht der eigenen Rechtsauffassung nicht gefolgt ist. Für Beteiligte in verwaltungsgerichtlichen Verfahren ist die Entscheidung wichtig, weil sie die engen Grenzen dieses Rechtsbehelfs deutlich macht.
Das Oberverwaltungsgericht NRW hat am 3. Juni 2026 die Anhörungsrüge eines Antragstellers zurückgewiesen, der sich gegen die Zurückweisung seiner Beschwerde zur Prozesskostenhilfe gewehrt hatte.
Das Wichtigste in Kürze ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Gremiengeld als Landrat: Einnahmen müssen an den Kreis fließenExperten-Branchenbuch.de
Wer als kommunaler Wahlbeamter in Aufsichtsräten, Beiräten oder Verbandsgremien sitzt, kann Vergütungen nicht ohne Weiteres behalten. Entscheidend ist nicht allein, ob ein Mandat als Nebentätigkeit, Ehrenamt oder Tätigkeit bei einem privaten Unternehmen bezeichnet wird. Wenn die Berufung in das Gremium maßgeblich an das Amt als Landrat anknüpft, kann das Geld dem Dienstherrn zustehen. Für kommunale Wahlbeamte, Beamte und Kommunen ist die Entscheidung wichtig, weil sie zeigt: Auch nach früheren Abrechnungen können weitere Abführungsansprüche geltend gemacht werden.
Das Wichtigste in Kürze
Das Verwaltungsgericht Aachen hat die Klage eines früheren Landrats gegen eine Nachforderung über 36.099 Euro abgewiesen.
Die ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Beförderung im Polizeidienst: Freigehaltene Planstelle kann Eilantrag kippenExperten-Branchenbuch.de
Wer bei einer Beförderung im öffentlichen Dienst übergangen wird, will oft verhindern, dass die Stelle endgültig an einen Konkurrenten vergeben wird. Viele Betroffene gehen davon aus, dass deshalb alle streitigen Beförderungen bis zur gerichtlichen Klärung blockiert werden müssen. Der Fall zeigt: Das gilt nicht zwingend, wenn die Behörde eine zusätzliche Planstelle rechtmäßig für den unterlegenen Bewerber freihält. Betroffen sind vor allem Beamte, die ihre Auswahlentscheidung im Eilrechtsschutz überprüfen lassen.
Das Wichtigste in Kürze
Eine Zwischenregelung kann im Eilverfahren zulässig sein, wenn sonst effektiver Rechtsschutz verloren ginge.
Im konkreten Fall wurde die Zwischenregelung aufgehoben, weil die ... weiter lesen
Verwaltungsrecht
Deutzer Kirmes: Zuschlag an bisherigen Veranstalter darf nicht erteilt werdenExperten-Branchenbuch.de
Wer sich um die Organisation eines großen Volksfestes bewirbt, muss nicht nur ein überzeugendes Angebot abgeben. Auch das Verhalten im Wettbewerb kann darüber entscheiden, ob ein Zuschlag überhaupt erteilt werden darf. Im Streit um die Köln-Deutzer Volksfeste 2025 bis 2029 hat der Vergabesenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf den geplanten Zuschlag an den bisherigen Veranstalter untersagt. Für Veranstalter, Kommunen und Bewerber um öffentliche Konzessionen ist die Entscheidung wichtig, weil sie zeigt: Ein möglicher Boykottaufruf kann vergaberechtlich erhebliche Folgen haben.
Das Wichtigste in Kürze
Der Vergabesenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat den Beschluss der Vergabekammer Rheinland vom 20.06.2025 ... weiter lesen