Rechtsanwälte
Rechtsanwalt
Fachanwalt
Notar
Patentanwalt
Steuerberater
Wirtschaftsprüfer
Sachverständiger
Unternehmensberater
Mediator
Übersetzer
Dolmetscher
Detektei

Sie sind hier: Recht > Rechtsanwälte > Rechtsgebiete > Medizinrecht

Rechtsanwälte – Ortsverzeichnis zum Medizinrecht

Rechtsanwälte und Fachanwälte (soweit vorhanden direkt so bezeichnet) suchen


Rechtsanwälte im Rechtsgebiet Medizinrecht

Logo
OK Ostheim & Klaus Rechtsanwälte PartmB  Kirchstraße 1, 64283 Darmstadt
Telefon: 06151-5 99 74 66
Fachanwalt für: Medizinrecht
Foto
Ulrike von Rönn  Achterstraße 27, 28359 Bremen
Ansteeg * Speichert * von Rönn
Telefon: 0421-222 741 0
Schwerpunkt: Medizinrecht
Foto
Rechtsanwalt Dr. Dirk Christoph Ciper, LL.M. Fachanwalt für Medizinrecht  Lange Reihe 101, 20099 Hamburg
Ciper & Coll.
Telefon: 040.284 092 97
Schwerpunkt: Medizinrecht
Logo
Ostheim & Klaus Rechtsanwälte Partnerschaft  Rodenbacher Chaussee 6, 63457 Hanau
Telefon: 06181 4909420
Fachanwalt für: Medizinrecht
Foto
Patricia Beck  Silberburgstr 102, 70176 Stuttgart
Anwaltsbüro Beck
Telefon: 0711 222 16 84
Fachanwältin für: Medizinrecht
Foto
Rechtsanwalt Daniel Christian Mahr, LL.M.  Kurfürstendamm 217, 10719 Berlin
Ciper & Coll.
Telefon: 030 - 8532064
Schwerpunkt: Medizinrecht
Logo
Rechtsanwälte Kotz  Siegener Straße 104, 57223 Kreuztal
Dr. Christian Kotz
Telefon: 02732/791079
Schwerpunkt: Medizinrecht
Foto
Annett Reichelt  Willibald-Alexis-Straße 15, 10965 Berlin
Jurist-Berlin - Rechtsanwältin Annett Reichelt
Telefon: 0049 (0) 30 - 609 871 730
Schwerpunkt: Medizinrecht
Foto
Ernest F. Rigizahn  Lindwurmstraße 29, 80337 München
Rechtsanwaltskanzlei Rigizahn
Telefon: 089 / 386651-60
Fachanwalt für: Medizinrecht
Foto
Fachanwalt für Medizinrecht, Versicherungsrecht Ulf S. Grambusch, LL.M. (Medizinrecht)  Neumarkt 36-38, 50667 Köln
Fachanwaltskanzlei Grambusch für Medizinrecht, Versicherungsrecht
Telefon: + 49 (0) 221.3553378500
Fachanwalt für: Medizinrecht

Infos zum Rechtsanwalt für Medizinrecht

Das Medizinrecht regelt die rechtliche Beziehung, die zwischen Arzt und Patient aufgrund des Behandlungsvertrages entsteht. Ebenso wird die rechtliche Beziehung zwischen den Ärzten untereinander, etwa wenn Ärzte mehrerer Fachrichtungen einen Patienten zeitgleich behandeln, in korrekte Bahnen geleitet. Das letzte Standbein des Medizinrechtes ist die Überwachung der Ausübung der Meldepflicht der Ärzte bei melde-, aber auch anzeigepflichtigen Krankheiten. Des Weiteren wird mit dem Medizinrecht die Grundlage für die Abrechnung, die Gebührenverordnung sowie das Überprüfungsorgan der KV (Kassenärztlichen Vereinigung) gesetzt.

Der Schwerpunkt liegt natürlich auf der Beziehung zwischen Arzt und Patient. Auch in diesem Tätigkeitsbereich werden Fehler gemacht, was durch die menschliche Natur bedingt ist. Folgende Fehlerpotentiale sind vorhanden:

 

1. Behandlungsfehler

2. Aufklärungsfehler

3. Dokumentationsfehler

 

Behandlungsfehler entstehen, wenn etwa eine erfolgversprechende Therapiemöglichkeit ausgeschlagen wurde, weil sie als zu teuer erachtet wurde oder der behandelnde Arzt sie nicht präferiert hat. Auch wenn der Patient während seiner Behandlungen den Eindruck erhält, dass er nicht kompetent therapiert wird. Auch durch die Betreuung der Schwestern, auch wenn sie gemäß Anweisungen der Ärzte handeln, können Behandlungsfehler entstehen. Vor einem Eingriff, speziell bei größeren Operationen oder langwierigen, pharmazeutischen Therapien, kommt es grundsätzlich zu einem Aufklärungsgespräch, bei dem die Risiken, sowohl des Eingriffes selber als auch der Medikation und der Anästhesie, verständlich erklärt werden. Ebenso wird abgeklärt, ob bereits Unverträglichkeiten für bestimmte Medikamente oder generelle Allergien, die es zu beachten gilt, bestehen. Kommt es innerhalb dieses Gespräches zu Versäumnissen von Seiten des Arztes, können diese später vom Patienten geahndet werden.

Fehler bei der Dokumentation entstehen, wenn nicht alle Medikationen oder Verträglichkeiten in die Patientenakte aufgenommen werden. Da alle Ereignisse, die mit einer Behandlung in Zusammenhang stehen, aufzunehmen sind, egal ob es sich dabei um Besserung oder Verschlechterung der Beschwerden oder Komplikationen handelt, gehören sie, auch wenn sie nur bedingt in den Bereich des Behandlungsfehlers reichen können, zu einer lückenlosen Dokumentation dazu. Nur so kann gewährleistet werden, dass alle Beteiligten des Pflegepersonals sowie der Ärzteschaft stets über den aktuellen Behandlungs- und Genesungsstand informiert sind.

Der Rechtsanwalt für Medizinrecht hat einen umfangreichen Bereich ausgewählt, in dessen Rahmen er seinen Mandanten hilfreich zur Seite stehen möchte. Gute Kenntnisse über das Arzthaftungsrecht, das Krankenkassenversicherungsrecht sowie über Schadenersatz und Schmerzensgeld sind ebenfalls notwendig, da der gesamte Bereich vom Rechtsanwalt für Medizinrecht fachübergreifend bearbeitet werden muss. Je nach Sachlage sollte bei der Auswahl eines Anwalts für Medizinrecht darauf geachtet werden, dass er mit dem gegebenen rechtlichen Problembereich, wenn möglich, besonders vertraut ist wie z.B.: Kunstfehler, Kosmetikrecht, Pharmarecht, Reha oder auch Patientenrecht.

Weitere passende Themen zum Rechtsgebiet Medizinrecht


Ratgeber zum Thema Medizinrecht

Dr. Rauhaus Rechtsanwälte
Kunstfehler, Ärztepfusch, Fehlbehandlung – es gibt viele Bezeichnungen. Juristisch gesehen bilden sie die Grundlage des Arzthaftungsrechts. Verletzt ein Arzt, ein Zahnarzt oder ein Geburtshelfer schuldhaft seine Pflichten aus dem ärztlichen Behandlungsvertrag und entsteht dem Patienten hierdurch ein gesundheitlicher und / oder finanzieller Schaden, hat der Arzt für diese Folgen seiner Behandlung dem Patienten... mehr
(von Autorin: Rechtsanwältin Valerie Eiberg)

Fachanwälte für Medizinrecht in Düsseldorf
Kunstfehler, Ärztepfusch, Fehlbehandlung – die Bezeichnungen sind vielfältig. Verletzt ein Arzt, ein Zahnarzt oder ein Geburtshelfer schuldhaft seine Pflichten aus dem ärztlichen Behandlungsvertrag und entsteht dem Patienten hierdurch ein gesundheitlicher und / oder finanzieller Schaden, hat der Arzt für diese Folgen seiner Behandlung dem Patienten ein Schmerzensgeld und Schadensersatz zu zahlen.... mehr
(von Autorin: Rechtsanwältin Valerie Eiberg)

Dr. Rauhaus Rechtsanwälte - Fachanwälte für Medizinrecht in Düsseldorf und Daun
Unter dem Arzthaftungsrecht versteht der Jurist die zivilrechtliche Haftung des Arztes für eine fehlerhafte Behandlung- auch Behandlungsfehler, Kunstfehler oder "Ärztepfusch" im Volksmund genannt. Neben der Haftung des einzelnen Arztes, fällt unter das Arzthaftungsrecht begrifflich auch das Krankenhaushaftungsrecht, das Zahnarzthaftungsrecht, das Geburtsschadensrecht sowie das Medizinprodukterecht. Dr. Rauhaus... mehr
(von Autorin: Rechtsanwältin Valerie Eiberg)

Dr. Rauhaus Rechtsanwälte - Fachanwälte für Medizinrecht
Kunstfehler, Ärztepfusch, Fehlbehandlung – die Bezeichnungen sind vielfältig. Juristisch gesehen bilden sie die Grundlage des Arzthaftungsrechts. Verletzt ein Arzt, ein Zahnarzt oder ein Geburtshelfer schuldhaft seine Pflichten aus dem ärztlichen Behandlungsvertrag und entsteht dem Patienten hierdurch ein gesundheitlicher und / oder finanzieller Schaden, hat der Arzt für diese Folgen seiner Behandlung dem... mehr
(von Autorin: Rechtsanwältin Valerie Eiberg)

Erfolgreiche Rechtsberatung im Medizinrecht, Arzthaftungsrecht u. bei Schmerzensgeld: Ciper & Coll.
Seit 1995 geht die Anwaltskanzlei Ciper & Coll., die in Deutschland über zahlreiche Kanzleistandorte verfügt, erfolgreich für medizingeschädigte Patienten und Verkehrsunfallopfer vor. In der auf Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Schmerzensgeldrecht und Verkehrsunfallrecht mit Personenschaden spezialisierten Kanzlei gehen täglich rund ein dutzend Mandatsanfragen aus dem gesamten Bundesgebiet ein, in denen... mehr
(von Autor: Rechtsanwalt Dr Dirk Ciper)

3500 € Schmerzensgeld für groben zahnärztlichen Fehler bei Befunderhebung
Ein Zahnarzt, den ein Patient mit Zahnbeschwerden im Oberkieferfrontbereich aufsucht, handelt grob fehlerhaft, wenn er den Patienten zur Befunderhebung nur röntgt und eine Vitalitäts- und Perkussionsprüfung der schmerzenden Zähne versäumt. Das hat der 26. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm am 08.11.2013 entschieden und damit die erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Arnsberg bestätigt.... mehr
(von Experten-branchenbuch.de)


Interessante Entscheidungen

SG-MARBURG, AZ. S 12 KA 235/07:
Probatorische Sitzungen können in ein Regelleistungsvolumen einbezogen werden. Für die Bemessung des Regelleistungsvolumens bestehen zwischen den Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und den anderen ausschließlich psychotherapeutisch tätigen Vertragsärzten und Psychologischen Psychotherapeuten solche Unterschiede, dass eine unterschiedliche Festsetzung der Fallpunktzahlen geboten ist. Praxisanfänger innerhalb der Fachgruppe der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, auch soweit es sich um eine Neuniederlassung handelt, haben einen Anspruch auf Freistellung von einem Regelleistungsvolumen für das erste Quartal und Verdoppelung des Regelleistungsvolumens für die sieben Folgequartale (Bestätigung von SG Marburg, Urt. v. 27.08.2004 - S 12 KA 424/07 -, Berufung anhängig: LSG Hessen - L 4 KA 76/08 -).

VG-OLDENBURG, AZ. 13 A 1100/05:
1. Stellt ein Auszubildender nicht bereits bei Stellung des Antrags auf Ausbildungsförderung klar, dass er Vermögen in verdeckter Treuhand für einen Dritten verwaltet, so muss er sich dieses Vermögen als eigenes anrechnen lassen. 2. Der Rückzahlungsanspruch des Treugebers stellt grundsätzlich keine abzugsfähige Schuld i.S.d. § 28 Abs. 3 Satz 1 BAföG dar. Die Kammer lässt offen, ob davon abgewichen werden kann, wenn schriftliche Vereinbarungen über ein Treuhandverhältnis oder die Gewährung eines Darlehens vorliegen, die diese zugrunde liegenden Vermögensbewegungen durch Unterlagen, die auch für Dritte ohne Weiteres nachvollziehbar sind, nachgewiesen werden, und/oder durch eine Beweisaufnahme eine endgültige Klärung der Frage erfolgt ist, ob tatsächlich ein Treuhandverhältnis bestanden hat sowie ob tatsächlich das Vermögen des Auszubildenden mit einem Rückzahlungsanspruch belastet ist. 3. Bei der Frage, ob der Auszubildende Vermögen rechtsmissbräuchlich auf einen Dritten übertragen hat, trifft diesen eine gesteigerte Darlegungslast. Er muss alle relevanten Unterlagen, auf die er Zugriff hat, vorlegen und alle verfügbaren Beweismittel benennen. Kommt er dieser Obliegenheit nach und lässt sich der Sachverhalt dennoch nicht abschließend aufklären, trifft die Beweislast allerdings wieder das Amt für Ausbildungsförderung.


Bitte wählen Sie einen

Ort

, um einen

Rechtsanwalt für Medizinrecht

zu finden:


nach oben
Sie lesen gerade: Rechtsanwälte – Ortsverzeichnis zum Medizinrecht