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Rechtsanwälte – Ortsverzeichnis zum Strafrecht

Rechtsanwälte und Fachanwälte (soweit vorhanden direkt so bezeichnet) suchen


Rechtsanwälte im Rechtsgebiet Strafrecht

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Dr. iur. Sascha Böttner  Colonnaden 104, 20354 Hamburg
Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner - Kanzlei für Strafrecht
Telefon: 040/18018477
Fachanwalt für: Strafrecht
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Carsten M. Herrle  Harmsstraße 86, 24114 Kiel
Anwaltskanzlei Carsten Herrle
Telefon: 0431/3053719
Fachanwalt für: Strafrecht
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Dr. Heiko Granzin  Schloßstraße 92, 22041 Hamburg
Dr. Granzin & Kollegen
Telefon: 040/68860261
Fachanwalt für: Strafrecht
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Dr. Klaus Friedrich  Kaiser-Wilhelm-Str. 89, 20355 Hamburg
Anwaltskanzlei Dr. Friedrich - Fachanwalt Hamburg
Telefon: (040) 490 88 34
Fachanwalt für: Strafrecht
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Henrik Momberger  Am Wehrhahn 45, 40211 Düsseldorf
Momberger & Niersbach
Telefon: +49 211 - 280 646 - 10
Schwerpunkt: Strafrecht
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Rechtsanwalt Alexander Georg Müller  Podbielskistraße 40, 30177 Hannover
Rechtsanwälte Müller & Möller
Telefon: 0511-7610066
Schwerpunkt: Strafrecht
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Ferzen Agirman  Prinzenstrasse 1, 30159 Hannover
Rechtsanwaltskanzlei Agirman
Telefon: 0511 / 473 977 89
Schwerpunkt: Strafrecht
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Darja Fontanari  Innere Regensburger Str. 3a - 4, 84034 Landshut
Kanzlei D. FONTANARI
Telefon: 0871 - 430 195 30
Schwerpunkt: Strafrecht
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Christa Fehrensen  Lotzestr. 9A, 37083 Göttingen
Fehrensen und Suthaus
Telefon: 0551-486070
Fachanwältin für: Strafrecht
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Volker Dänekas  Friesenstrasse 26, 39108 Magdeburg
Wiener& Dänekas
Telefon: 0391/8113568
Schwerpunkt: Strafrecht

Infos zum Rechtsanwalt für Strafrecht

Das Strafrecht ist ein Teil des öffentlichen Rechts. Es regelt die Entstehung, den Umfang sowie die Durchsetzung des staatlichen Strafanspruches. Unterteilt wird es zunächst in zwei Bereiche: das materielle Strafrecht und das formelle Strafrecht. Je nach Art und Schwere des Deliktes können unterschiedliche Strafen verhängt werden. Dies beginnt mit der Geldstrafe und endet, in Deutschland, mit lebenslanger Haftstrafe. In anderen Ländern werden zum Teil auch heute noch Körperstrafe oder Todesstrafe verhängt. Gemäß des Schuldprinzips wird die Schuld des Täters nachgewiesen und durch eine Strafe gesühnt. Im gleichen Zuge soll die Bestrafung einer bestimmten Tat die Bürger abschrecken, diese oder ähnliche Straftaten zu begehen.

Das materielle Strafrecht befasst sich mit den Voraussetzungen sowie den Rechtsfolgen von Straftaten. Sein Grundsatz lautet „nulla poena sine lege“ (Keine Strafe ohne Gesetz). Weitestgehend wird es durch das Strafgesetzbuch (StGB) geregelt. Als sogenannte Strafrechtsvorschriften wurde eine große Anzahl von weiteren Gesetzen im Nebenstrafrecht geschaffen. Hierzu gehören beispielsweise die Abgabenordnung (§§369-376 AO), das Arzneimittelgesetz (§§95, 96 AMG), das Jugendschutzgesetz (§ 27 JuSchG), das Waffengesetz (§§ 51, 52 WaffG) und viele mehr.

Das formelle Strafrecht wiederum wird auch Strafprozessrecht oder Strafverfahrensrecht genannt. Seine Rechtsgrundlage ist die StPO, die Strafprozessordnung. Es definiert und normiert die Voraussetzungen sowie der Art der Durchsetzung staatlicher Strafen.

Jugendliche bis 21 Jahre werden gemäß dem Jugendstrafrecht teilweise gemäß besonderen Vorschriften behandelt. Dies regelt das Jugendgerichtsgesetz. Hierbei werden das Alter sowie die angefallene Straftat unter zum Teil milderen Gesichtspunkten gewertet. Ebenso ist es im Jugendstrafrecht von der Tat selber abhängig, welche Maßnahmen ergriffen werden können bzw. sollten. Somit ist es für einen Rechtsanwalt für Strafrecht, der sich unter anderem auf die Vertretung Jugendlicher spezialisiert hat, unumgänglich, auch im Jugendstrafrecht versiert zu sein. Weitere Schwerpunkte können sein: Umweltstrafrecht, Steuerstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht oder auch Betäubungsmittelrecht. Ebenfalls ist ein Anwalt zum Strafrecht der richtige Ansprechpartner, wenn es um Delikte geht wie u.a. Raub, Nötigung, Urkundenfälschung, Körperverletzung, Ladendiebstahl oder auch Verleumdung bzw. Beleidigung.

Wie aus der einleitenden Erklärung hervorgeht, ist das Strafrecht stark aufgefächert, was an der Vielfalt der möglichen Straftaten liegt. Da diese sehr differenziert behandelt werden, ist es für den Normalbürger oft nicht einzuschätzen, mit welcher Art des Deliktes er sich gerade befassen muss. Der Rechtsanwalt für Strafrecht jedoch kann ihm schnell einen Überblick über die entstandene Situation vermitteln. Nach Einsicht der Akten ist es ihm möglich, seinen Mandanten über mögliche Verfahrensweisen aufzuklären.

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Interessante Entscheidungen

VG-STUTTGART, AZ. 11 K 223/09:
Die Klärung der Identität ist Voraussetzung für eine Einbürgerung.Die Behörden dürfen hierbei keine bestimmte Form der Identitätsklärung verlangen (hier: mit Legalisationsvermerk versehene Geburtsurkunde); vielmehr ist in jedem Einbürgerungsverfahren eine Einzelfallbetrachtung geboten.Über im Einbürgerungsverfahren vorgelegte ausländische öffentliche Urkunden wird gemäß § 438 Abs. 1 ZPO im Wege der freien Beweiswürdigung entschieden.Das Formulieren ausdrücklicher Tatbestandserfordernisse ist Sache des parlamentarischen Gesetzgebers, nicht der Verwaltung.Hat der Gesetzgeber im Falle der Einbürgerung anerkannter Flüchtlinge - anders als in § 26 Abs. 3 AufenthG vor der Erteilung einer Niederlassungserlaubnis - keine Regelanfrage an das Bundesamt angeordnet, kann dies nicht durch Behördenerlass "korrigiert" werden.Das Erfordernis des § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG, wonach der Einbürgerungsbewerber seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten können muss, erfordert zwar eine Prognoseentscheidung zur Alterssicherung im Einzelfall. 60 Monate Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Alterssicherung sind insoweit aber kein gesetzliches Tatbestandsmerkmal.

VG-BRAUNSCHWEIG, AZ. 3 A 184/01:
Auch wenn im Eilfall ein Hilfebedürftiger von einem Kreiskrankenhaus eines Sozialhilfeträgers in eine Universitätsklinik verlegt wird, richtet sich die örtliche Zuständigkeit im Falle des § 121 BSHG nicht nach § 97 Abs. 1 Satz 2 BSHG.

BFH, AZ. III R 61/08:
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VG-GIESSEN, AZ. 8 K 290/12.GI:
Der Ausschluss der Anwendung von Vorschriften über die Gewerbeuntersagung nach § 12 GewO gilt nur für die Dauer des Insolvenzverfahrens.

VG-DES-SAARLANDES, AZ. 2 K 21/06.A:
1. Der politische Systemwechsel im Irak nach dem Sturz Saddam Husseins stellt eine grundlegende, zum Widerruf berechtigende und verpflichtende nachträgliche Änderung der maßgeblichen Verhältnisse i. S. d. § 73 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG dar. 2. Die sich aufgrund der angespannten Sicherheitslage im Irak ergebenden allgemeinen Gefahren stehen dem Widerruf der Flüchtlingsanerkennung gemäß § 73 Abs. 1 AsylVfG nicht entgegen.


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