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Rechtsanwälte – Ortsverzeichnis zum Steuerrecht

Rechtsanwälte und Fachanwälte (soweit vorhanden direkt so bezeichnet) suchen


Rechtsanwälte im Rechtsgebiet Steuerrecht

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Dr. Siegfried Merz  Holzhofallee 36 B, 64295 Darmstadt
MerzArnoldWüpper
Telefon: 06151-38940
Fachanwalt für: Steuerrecht
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Michael Friedrich  Düppelstraße 71, 24105 Kiel
RA/FAStR Friedrich
Telefon: +49 431 32079940
Fachanwalt für: Steuerrecht
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Torsten Bebensee  Marie -Curie -Str. 5, 21337 Lüneburg
Rechtsanwaltskanzlei Bebensee
Telefon: 04131 20 60 267
Schwerpunkt: Steuerrecht
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Dr. Marcus A. Hosser, TEP  Bettinastraße 30, 60325 Frankfurt am Main
DR. HOSSER Rechtsanwalt
Telefon: 069/97461222
Fachanwalt für: Steuerrecht
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Dr. Lang & Kollegen  Mauerkircherstraße 4, 81679 München
Kanzlei für Erbrecht und Vermögensnachfolge
Telefon: +49 (0) 89 - 23 00 19 00
Fachanwalt für: Steuerrecht
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Bernd Burgmaier  Sophienstr. 3, 80333 München
Dr. Sommer & Burgmaier
Telefon: 089 - 26 89 76
Fachanwalt für: Steuerrecht
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Matthias Koch  Bolongarostr. 154, 65929 Frankfurt am Main
Amann Krasel Koch
Telefon: 069/ 300389080
Schwerpunkt: Steuerrecht
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FROMM *** FMP  Fischtorplatz 20, 55116 Mainz
RAe*StB*WP* FMP*RECHT*MAINZ*
Telefon: 06131/221077
Schwerpunkt: Steuerrecht
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Rechtsanwalt und Mediator Christian Spies, LL.M.  Blücherstraße 1A, 40477 Düsseldorf
SPIES. Rechtsanwaltskanzlei - Fachanwalt für Steuerrecht und Strafrecht
Telefon: 0211/38548866
Fachanwalt für: Steuerrecht
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Torsten Bebensee  Rathausmarkt 5, 20095 Hamburg
Rechtsanwaltskanzlei Bebensee
Telefon: 040/32 55 32-40
Schwerpunkt: Steuerrecht

Infos zum Rechtsanwalt für Steuerrecht

Das Steuerrecht befasst sich mit allen rechtlichen Grundlagen, die das Festsetzen und Erheben von Steuern regelt. So gehören strenggenommen alle Steuergesetze in diesen Bereich. Neben den Gesetzen der Festsetzung und Erhebung finden wir auch jene zur Steuerverwaltung sowie der Finanzgerichtsbarkeit im Steuerrecht. Dies sind also alle Einzelgesetze, die sich mit Steuern und deren Verwaltung befassen, aber auch Zölle, also Einfuhr- und Ausfuhrabgaben nach Artikel 4 Nr. 10 und 11 des Zollkodexes, sowie die Agrarabschöpfungen der Europäischen Union.

Gemäß des sogenannten Finanzverfassungsrechtes der Verfassung sind Steuergesetzgebungshoheit, Steuerertragshoheit, aber auch Steuerverwaltungshoheit auf Bund, Länder und Gemeinden aufgeteilt. Dies geschieht, je nach Steuerart, nach unterschiedlichen Kriterien. Aufgrund dieser unterschiedlichen Kriterien hat sich das Steuerrecht zu einem eigenständigen Rechtsgebiet herauskristallisiert. Tatbestände, aber auch Rechtsbegriffe werden eigenständig definiert. Eine Bindung zum Zivilrecht wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Das Steuerrecht wird zwischen allgemeinem und besonderem Steuerrecht unterschieden. Während das Erstere sich u.a. mit Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung und Finanzverwaltungsgesetz befasst, wird sich im Zweiten mit Einzelsteuergesetzen wie Einkommensteuergesetz, Umsatzsteuergesetz u.ä. gewidmet.

Die im Folgenden aufgeführten, im Grundgesetz verankerten Prinzipien prägen das deutsche Steuerrecht:

  • Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit

  • Sozialstaatsprinzip

  • Gesetzmäßigkeit der Besteuerung

  • Gleichmäßigkeit der Besteuerung

  • Nettoprinzip (Steuerrecht)

Gemäß Art. 108 Abs. 6 GG ist die Finanzgerichtsbarkeit einheitlich zu regeln. Daher wurde die Finanzgerichtsordnung ins Leben gerufen. Sie ist in Instanzen aufgeteilt. Auch die Steuerarten sind unterschiedlich unterteilt. So gibt es Gemeinschaftliche Steuern, wie etwa Lohn- und Umsatzsteuer, Bundessteuern, wie Energiesteuer und Kraftfahrzeugsteuer, Ländersteuern, wie Grunderwerbssteuer und Lotteriesteuer, Gemeindesteuern, wie Gewerbe- und Grundsteuer. Neben der Kirchensteuer gibt es zudem noch geringfügige Steueraufkommen, wie Zweitwohnsitzsteuer, Vermögenssteuer und Hundesteuer.

 

Wie man sehen kann, ist das deutsche Steuerrecht sehr umfangreich und weit verästelt. Da ist es nicht verwunderlich, wenn man einmal mit dem Steuerrecht konfrontiert wird. Jedoch ist es durchaus sinnvoll, einen Rechtsanwalt für Steuerrecht zu konsultieren, wenn dies notwendig ist. Er ist bestens geschult und aufgrund seiner Fortbildungspflicht jederzeit auf dem neuesten Stand. Ein Fachanwalt für Steuerrecht ist aufgrund seiner praktischen wie theoretischen Kenntnisse in der Lage seinen Mandanten in den verschiedensten Problemfeldern des Steuerrechts zu beraten wie Einkommensteuer, Steuerprüfung, Abschreibungen, Kilometerpauschale, Umsatzsteuer, Einkommensteuererklärung, Sonderausgaben, Freibeträge oder auch Gewerbesteuer und Lohnsteuer, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Neben einer fundierten Beratung ist der Anwalt für Steuerrecht auch fähig, die Chancen einer aussichtsreichen Auseinandersetzung mit dem Steuerwesen durchaus genau einschätzen zu können.

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Interessante Entscheidungen

LSG-NIEDERSACHSEN-BREMEN, AZ. L 5 VG 9/04:
1. Der Vorsatz nach § 1 Abs. 1 OEG muss auf Rechtsbruch und nicht nur auf ein sozial adäquates Verhalten gerichtet sein (hier: Schubserei, Rangelei unter Vorschulkindern). 2. Ein Kind im Vorschulalter kann nur bei einfachen Handlungsabläufen die unmittelbare Auswirkungen einer eigenen Handlung ungefähr vorhersehen. Bei komplexeren Handlungsabläufen fehlt dagegen entwicklungsbedingt diese Fähigkeit und damit i.d.R. das intellektuelle Moment des Vorsatzes. 3. Ein Kind im Vorschulalter handelt bei konfliktbehafteten Interaktionen (hier: Rangelei / Schubserei nach vorangegangenem Streit mit einem Spielkameraden) rein impulsiv, so dass es i.d.R. auch am voluntativen Element des Vorsatzes fehlt.

VG-HANNOVER, AZ. 12 A 3322/08:
1. Ein im Außenbereich privilegierter Betrieb, dessen Emissionen die Gefahrenschwelle bei weitem überschreiten, kann die einem anderen privilegierten Emittenten - der die Grenzwerte einhält - erteilte Genehmigung nicht unter Berufung auf das Gebot der Rücksichtnahme in § 35 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 BauGB angreifen, um ein ansteigendes Risiko nachträglicher Anordnungen zu Lasten seines Betriebs zu verhindern.2. Konkurrieren im Außenbereich zwei gleichermaßen privilegierte Betriebe um das zur Verfügung stehende Emissionskontingent, gilt in ihrem Verhältnis das Prioritätsprinzip.

OVG-GREIFSWALD, AZ. 3 M 48/07:
Zur Zulässigkeit von Werbetafeln außerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile.

SG-LUENEBURG, AZ. S 15 SB 234/04:
Zur Frage der Zuerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft bei vielen verschiedenen dauernden Funktionsbeeinträchtigungen.

OLG-CELLE, AZ. Not 4/11:
Ein Zeitraum von etwa zweieinhalb Jahren zwischen dem Zeitpunkt des Verstoßes und dem Ablauf der Bewerbungsfrist rechtfertigt es bei einem Verstoß gegen eine der grundlegenden Notarpflichten nicht, die erforderliche Eignung für en Notarberuf positiv feststellen zu können, selbst wenn in dieser Zeit keine Verstöße des Bewerbers bekannt geworden sind.


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