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Rechtsanwälte – Ortsverzeichnis zum Betriebsverfassungsrecht

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Rechtsanwälte im Rechtsgebiet Betriebsverfassungsrecht

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Rechtsanwalt Björn Becker  Welfenstraße 2, 65189 Wiesbaden
Kanzlei für Arbeitsrecht
Telefon: 0611-1375034
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
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Björn Becker  Rheinstr. 4E, 55116 Mainz
Kanzlei für Arbeitsrecht
Telefon: 06131 - 21 21 29
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
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Frank Labisch  Wormser Straße 15, 55130 Mainz
Labisch
Telefon: 06131 480 888 7
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
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Roland Sudmann  Kolpingstraße 18, 68165 Mannheim
Philipp, Sudmann & Schendel
Telefon: 0621-328890
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
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Dr. Heiko Granzin  Schloßstraße 92, 22041 Hamburg
Dr. Granzin & Kollegen
Telefon: 040/68860261
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
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Dr. Peter Bitzer  Berrenrather Straße 393, 50937 Köln
Anwaltskanzlei Dr. Bitzer
Telefon: 0221 - 4740451
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
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Thorsten Blaufelder  Stuttgarter Straße 50, 71638 Ludwigsburg
Kanzlei Blaufelder
Telefon: 07141 9133973
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
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Kagan Ünalp  Domsheide 3, 28195 Bremen
Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB
Telefon: 0421/33 623 1-0
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
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Dr. Mathias Lorenz  Homberger Str. 31, 47441 Moers
Schardey & Partner Rechtsanwälte
Telefon: 02841/98870
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
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Tim Varlemann  Domsheide 3, 28195 Bremen
Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB
Telefon: 0421/33 623 1-0
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht

Infos zum Rechtsanwalt für Betriebsverfassungsrecht

Das Betriebsverfassungsrecht ist dem kollektiven Arbeitsrecht zuzuordnen und regelt die Zusammenarbeit in betrieblichen Angelegenheiten zwischen Arbeitgeber und dem Betriebsrat, der als Interessenvertretung von den Arbeitnehmern gewählt wurde. Dabei sind die wichtigsten Regelungen durch das Betriebsverfassungsgesetz zu finden und enthalten nicht nur den Ablauf der Betriebsratswahlen durch die im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer. Auch inwieweit der Betriebsrat Einfluss auf soziale, personelle und wirtschaftliche Angelegenheiten des Betriebes nehmen kann, ist hier geregelt.

Das Betriebsverfassungsrecht ist für alle in Deutschland ansässigen Betriebe gültig, die mindestens fünf wahlberechtigte Arbeitnehmer beschäftigen. Von den wahlberechtigten Arbeitnehmern können drei als Betriebsratsmitglieder gewählt werden. Dabei muss es sich bei dem Betriebsinhaber um eine juristische oder natürliche Person handeln. Auf Religionsgemeinschaften sowie deren karitativen bzw. erzieherischen Einrichtungen ist das Betriebsverfassungsrecht nicht anwendbar.

Da die Mitglieder des Betriebsrates ihr Amt als Ehrenamt unentgeltlich ausüben, dürfen sie wegen ihrer Amtsausübung nicht benachteiligt werden oder finanziell bevorzugt werden. Sofern sie nicht vom Arbeitgeber vollständig von der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit freigestellt wurden, sind sie entsprechend den jeweiligen Erfordernissen zeitweise freizustellen, um ihre Aufgaben ordnungsgemäß durchführen zu können. Dieses gilt auch für die Teilnahme an Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen, in denen die für die Betriebsratstätigkeit erforderlichen Kenntnisse vermittelt werden.

Immer wieder kommt es zu Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Mitgliedern des Betriebsrates. Ein Rechtsanwalt für Betriebsverfassungsrecht verfügt über die erforderlichen Fachkenntnisse im Betriebsverfassungsrecht und berät seine Mandanten kompetent in Betriebsratsangelegenheiten. Kommt es zu Verstößen gegen eine der zahlreichen Vorschriften des Betriebsverfassungsgesetzes, kann ein Rechtsanwalt zum Betriebsverfassungsrecht für seine Mandanten vor dem zuständigen Arbeitsgericht die Auflösung des Betriebsrates bzw. der Ausschluss eines Betriebsratsmitgliedes beantragen.

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Nach § 87 Abs. 1 Nr. 5 BetrVG hat der Betriebsrat bei der Aufstellung allgemeiner Urlaubsgrundsätze und des Urlaubsplans sowie in bestimmten Fällen bei der Festlegung des Urlaubs für einzelne Arbeitnehmer mitzubestimmen. Der Betriebsrat hat dagegen kein Mitbestimmungsrecht hinsichtlich der Dauer des Urlaubs und auch nicht hinsichtlich der Höhe und der Berechnung des Urlaubsentgelts. Allgemeine... mehr
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(von Autor: Rechtsanwalt Henning Kluge)


Interessante Entscheidungen

SAARLAENDISCHES-OLG, AZ. 1 U 625/05 - 216:
Wettbewerbsrechtliche Beurteilung einer Rabattaktion.

AG-GOETTINGEN, AZ. 74 IN 351/05:
1. Die Zuständigkeit des Insolvenzgerichtes gem. § 89 Abs. 3 Satz 1 InsO bleibt auch erhalten, wenn ein Rechtsbehelf während der Laufzeit des Insolvenzverfahrens eingelegt wird, das Insolvenzverfahren aber vor abschließender Entscheidung aufgehoben wird.2. Durch die Pfändung zukünftiger Forderungen entsteht kein Recht auf abgesonderte Befriedigung gem. § 50 Abs. 1 InsO. Eine vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens ausgebrachte Pfändung in zukünftige Forderungen wird mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens gem. § 89 Abs. 1 InsO unwirksam.3. Wird dem Schuldner die Restschuldbefreiung angekündigt und das Verfahren aufgehoben, so bleibt die Unwirksamkeit gem. § 294 Abs. 1 InsO bestehen.4. In diesen Fällen ist die Zwangsvollstreckung für den Zeitraum vor Beginn der Rückschlagsperre (§§ 88, 312 Abs. 1 Satz 3 InsO) für unzulässig zu erklären.

OLG-HAMM, AZ. I-15 W 134/12:
Zur Auslegung eines gemeinschaftlichen Testaments mit einer Schlusserbeneinsetzung von Stiefkindern und einer Pflichtteilsstrafeklausel und zur Bindungswirkung wechselbezüglicher Verfügungen.

VG-WIESBADEN, AZ. 8 E 90/06:
Aus der Fürsorgepflicht und dem Grundsatz des fairen Verfahrens folgt ein Anspruch auf Auskunft gegenüber dem Dienstherrn, ob eine Tätigkeit als vergleichbar mit einer in dem Anforderungsprofil für richterliche Beförderungsämter geforderten sogenannten Erprobungsabordnung anerkannt wird. Soweit der Anspruch unabhängig von einer Bewerbung in einem Auswahlverfahren geltend gemacht wird, steht § 44 a VwGO nicht entgegen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, AZ. 3 S 2087/91:
1. Ein Studentenwohnheim mit abgeschlossenen Appartements mit Bad und Kochnische dient ausschließlich Wohnzwecken iSd § 10 Abs 2 BauGBMaßnG. 2. Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen ein solches Studentenwohnheim, welches dicht an einen am Rand eines Gewerbegebiets liegenden Schreinerei- und Fensterbaubetrieb "heranrückt", diesem gegenüber rücksichtslos sein kann.

OLG-OLDENBURG, AZ. 5 AR 35/10:
Für die Entscheidung von Streitigkeiten über Zahlungs- bzw. Rückzahlungsansprüche aus Gaslieferungsverträgen mit Normsonderkunden besteht keine Sonderzuständigkeit der Kammern für Handelssachen nach § 102 EnWG.


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