Rechtsanwälte
Rechtsanwalt
Fachanwalt
Notar
Patentanwalt
Steuerberater
Wirtschaftsprüfer
Sachverständiger
Unternehmensberater
Mediator
Übersetzer
Dolmetscher
Detektei

Sie sind hier: Recht > Rechtsanwälte > Rechtsgebiete > Betriebsverfassungsrecht

Rechtsanwälte – Ortsverzeichnis zum Betriebsverfassungsrecht

Orte


Rechtsanwälte im Rechtsgebiet Betriebsverfassungsrecht

Foto
Dr. Heiko Granzin  Schloßstraße 92, 22041 Hamburg
Dr. Granzin & Kollegen
Telefon: 040/68860261
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
Foto
Björn Becker  Rheinstr. 4E, 55116 Mainz
Kanzlei für Arbeitsrecht
Telefon: 06131 - 21 21 29
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
Foto
Roland Sudmann  Kolpingstraße 18, 68165 Mannheim
Philipp, Sudmann & Schendel
Telefon: 0621-328890
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
Foto
Rechtsanwalt Björn Becker  Welfenstraße 2, 65189 Wiesbaden
Kanzlei für Arbeitsrecht
Telefon: 0611-1375034
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
Foto
Frank Labisch  Wormser Straße 15, 55130 Mainz
Labisch
Telefon: 06131 480 888 7
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
Logo
TSCHIRDEWAHN Rechtsanwälte  Königstraße 35, 78628 Rottweil
Telefon: +49 741 942300
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
Foto
Christoph Quittnat  Bahnhofstraße 82, 75417 Mühlacker
Rechtsanwaltskanzlei Quittnat
Telefon: 07041-8161900
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
Foto
Maximilian Wittig  Holzdamm 53, 20099 Hamburg
Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB
Telefon: 040/ 3750 38 41
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
Foto
Rechtsanwalt - Fachanwalt für Arbeitsrecht Robert Graf  Rosskampffstrasse 8, 74072 Heilbronn
Kanzlei für Arbeitsrecht Graf
Telefon: 07131 88 76 777
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht
Logo
Sommerfeld van Suntum Frick RE Partnerschaft  Petersstraße 15, 04109 Leipzig
Telefon: 0341/24086820
Schwerpunkt: Betriebsverfassungsrecht

Infos zum Rechtsanwalt für Betriebsverfassungsrecht

Das Betriebsverfassungsrecht ist dem kollektiven Arbeitsrecht zuzuordnen und regelt die Zusammenarbeit in betrieblichen Angelegenheiten zwischen Arbeitgeber und dem Betriebsrat, der als Interessenvertretung von den Arbeitnehmern gewählt wurde. Dabei sind die wichtigsten Regelungen durch das Betriebsverfassungsgesetz zu finden und enthalten nicht nur den Ablauf der Betriebsratswahlen durch die im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer. Auch inwieweit der Betriebsrat Einfluss auf soziale, personelle und wirtschaftliche Angelegenheiten des Betriebes nehmen kann, ist hier geregelt.

Das Betriebsverfassungsrecht ist für alle in Deutschland ansässigen Betriebe gültig, die mindestens fünf wahlberechtigte Arbeitnehmer beschäftigen. Von den wahlberechtigten Arbeitnehmern können drei als Betriebsratsmitglieder gewählt werden. Dabei muss es sich bei dem Betriebsinhaber um eine juristische oder natürliche Person handeln. Auf Religionsgemeinschaften sowie deren karitativen bzw. erzieherischen Einrichtungen ist das Betriebsverfassungsrecht nicht anwendbar.

Da die Mitglieder des Betriebsrates ihr Amt als Ehrenamt unentgeltlich ausüben, dürfen sie wegen ihrer Amtsausübung nicht benachteiligt werden oder finanziell bevorzugt werden. Sofern sie nicht vom Arbeitgeber vollständig von der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit freigestellt wurden, sind sie entsprechend den jeweiligen Erfordernissen zeitweise freizustellen, um ihre Aufgaben ordnungsgemäß durchführen zu können. Dieses gilt auch für die Teilnahme an Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen, in denen die für die Betriebsratstätigkeit erforderlichen Kenntnisse vermittelt werden.

Immer wieder kommt es zu Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Mitgliedern des Betriebsrates. Ein Rechtsanwalt für Betriebsverfassungsrecht verfügt über die erforderlichen Fachkenntnisse im Betriebsverfassungsrecht und berät seine Mandanten kompetent in Betriebsratsangelegenheiten. Kommt es zu Verstößen gegen eine der zahlreichen Vorschriften des Betriebsverfassungsgesetzes, kann ein Rechtsanwalt zum Betriebsverfassungsrecht für seine Mandanten vor dem zuständigen Arbeitsgericht die Auflösung des Betriebsrates bzw. der Ausschluss eines Betriebsratsmitgliedes beantragen.

Weitere passende Themen zum Rechtsgebiet Betriebsverfassungsrecht


Ratgeber zum Thema Betriebsverfassungsrecht

Das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG: Lage der Arbeitszeit
Nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG hat der Betriebsrat über Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen sowie über die Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage mitzubestimmen. Nicht mitzubestimmen hat der Betriebsrat beim Umfang der Arbeitszeit. Der Betriebsrat ist deshalb nicht nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG zu beteiligen, wenn der Arbeitgeber z.B. die... mehr
(von Autor: Rechtsanwalt Henning Kluge)

Das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats nach § 87 Abs. 1 Nr. 4 BetrVG: Auszahlung der Arbeitsentgelte
Nach § 87 Abs. 1 Nr. 4 BetrVG hat der Betriebsrat über Zeit, Ort und Art der Auszahlung der Arbeitsentgelte mitzubestimmen. Unter Arbeitsentgelt im Sinne dieser Vorschrift sind sämtliche Leistungen des Arbeitgebers für die geleistete Arbeit der Arbeitnehmer zu zählen, auch Sachleistungen. Das Mitbestimmungsrecht des § 87 Abs. 1 Nr. 4 BetrVG betrifft nur einen sehr kleinen Teil des Themenkomplexes... mehr
(von Autor: Rechtsanwalt Henning Kluge)

Das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG: Technische Überwachungseinrichtungen
Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hat der Betriebsrat bei der Einführung und Anwendung von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen, mitzubestimmen. Mit diesem Mitbestimmungsrecht sollen die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter vor den Gefahren anonymer Kontrolleinrichtungen geschützt werden. Technische Überwachungseinrichtungen im... mehr
(von Autor: Rechtsanwalt Henning Kluge)

Mitbestimmung beim betrieblichen Arbeitsschutz nutzen
Mitbestimmung beim betrieblichen Arbeitsschutz nutzen - § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG Bei der konkreten Umsetzung von Vorschriften des betrieblichen Arbeitsschutzes hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht. Das hat am Dienstag, 18.03.2014, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschieden ( AZ: 1 ABR 73/12 ) Für die meisten Unternehmen gibt es zahlreiche Vorschriften, mit denen die Sicherheit und vor allem... mehr
(von Autor: Rechtsanwalt Thorsten Blaufelder)

Mittelbare Alterdiskriminierung durch interne Stellenausschreibung auf Bewerber im ersten oder zweiten Berufsjahr
In seiner Entscheidung vom 18.08.2009, 1 ABR 47/08 gab das Bundesarbeitsgericht (BAG) einem Betriebsrat Recht, der sich gegen eine interne Stellenausschreibung der Arbeitgeberin wandte, die eine Vergütung für Mitarbeiter im ersten Berufsjahr vorsah. Nach Auffassung des Gerichts stand ihm ein Unterlassungsanspruch aus § 17 Abs. 2 des Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zu, da sich die Stellenausschreibung nur an Bewerber... mehr
(von Autorin: Rechtsanwältin Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler)

Die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats nach § 87 BetrVG
§ 87 BetrVG ist die zentrale Vorschrift für die Mitbestimmung des Betriebsrats. Sie betrifft die Mitbestimmung in den sogenannten „sozialen Angelegenheiten", wozu z.B. die vorübergehende Verkürzung oder Verlängerung der betriebsüblichen Arbeitszeit (Kurzarbeit und Überstunden), die Aufstellung des Urlaubsplans und die betriebliche Lohngestaltung gehören. Ein Mitbestimmungsrecht nach... mehr
(von Autor: Rechtsanwalt Henning Kluge)


Interessante Entscheidungen

SAARLAENDISCHES-OLG, AZ. 1 U 625/05 - 216:
Wettbewerbsrechtliche Beurteilung einer Rabattaktion.

AG-GOETTINGEN, AZ. 74 IN 351/05:
1. Die Zuständigkeit des Insolvenzgerichtes gem. § 89 Abs. 3 Satz 1 InsO bleibt auch erhalten, wenn ein Rechtsbehelf während der Laufzeit des Insolvenzverfahrens eingelegt wird, das Insolvenzverfahren aber vor abschließender Entscheidung aufgehoben wird.2. Durch die Pfändung zukünftiger Forderungen entsteht kein Recht auf abgesonderte Befriedigung gem. § 50 Abs. 1 InsO. Eine vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens ausgebrachte Pfändung in zukünftige Forderungen wird mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens gem. § 89 Abs. 1 InsO unwirksam.3. Wird dem Schuldner die Restschuldbefreiung angekündigt und das Verfahren aufgehoben, so bleibt die Unwirksamkeit gem. § 294 Abs. 1 InsO bestehen.4. In diesen Fällen ist die Zwangsvollstreckung für den Zeitraum vor Beginn der Rückschlagsperre (§§ 88, 312 Abs. 1 Satz 3 InsO) für unzulässig zu erklären.

OLG-HAMM, AZ. I-15 W 134/12:
Zur Auslegung eines gemeinschaftlichen Testaments mit einer Schlusserbeneinsetzung von Stiefkindern und einer Pflichtteilsstrafeklausel und zur Bindungswirkung wechselbezüglicher Verfügungen.

VG-WIESBADEN, AZ. 8 E 90/06:
Aus der Fürsorgepflicht und dem Grundsatz des fairen Verfahrens folgt ein Anspruch auf Auskunft gegenüber dem Dienstherrn, ob eine Tätigkeit als vergleichbar mit einer in dem Anforderungsprofil für richterliche Beförderungsämter geforderten sogenannten Erprobungsabordnung anerkannt wird. Soweit der Anspruch unabhängig von einer Bewerbung in einem Auswahlverfahren geltend gemacht wird, steht § 44 a VwGO nicht entgegen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, AZ. 3 S 2087/91:
1. Ein Studentenwohnheim mit abgeschlossenen Appartements mit Bad und Kochnische dient ausschließlich Wohnzwecken iSd § 10 Abs 2 BauGBMaßnG. 2. Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen ein solches Studentenwohnheim, welches dicht an einen am Rand eines Gewerbegebiets liegenden Schreinerei- und Fensterbaubetrieb "heranrückt", diesem gegenüber rücksichtslos sein kann.

OLG-OLDENBURG, AZ. 5 AR 35/10:
Für die Entscheidung von Streitigkeiten über Zahlungs- bzw. Rückzahlungsansprüche aus Gaslieferungsverträgen mit Normsonderkunden besteht keine Sonderzuständigkeit der Kammern für Handelssachen nach § 102 EnWG.


Bitte wählen Sie einen

Ort

, um einen

Rechtsanwalt für Betriebsverfassungsrecht

zu finden:


nach oben
Sie lesen gerade: Rechtsanwälte – Ortsverzeichnis zum Betriebsverfassungsrecht