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Rechtsanwälte – Ortsverzeichnis zum Existenzgründung

Orte


Rechtsanwälte im Rechtsgebiet Existenzgründung

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Christoph S. Müller-Schott  Reinhold-Frank-Str. 54, 76133 Karlsruhe
Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzlei MS Müller-Schott
Telefon: 0721 92 12 67 36
Schwerpunkt: Existenzgründung
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Uwe Gottschalk  Mallaustraße 69-73, 68219 Mannheim
Target Ideas - Legal Services
Telefon: 0621-46003-38
Schwerpunkt: Existenzgründung
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Huck + Hünicke Rechtsanwälte  Neuwerkst. 31/32, 99084 Erfurt
Telefon: 0361-65709844
Schwerpunkt: Existenzgründung
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Alterauge Müller Geiger  Langendorfer Str. 145, 56564 Neuwied
Fachanwälte
Telefon: 02631 91650
Schwerpunkt: Existenzgründung
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Andreas Renz  Rheinstraße 105, 55116 Mainz
Vollmer, Bock, Windisch & Renz
Telefon: 06131 / 576397-0
Schwerpunkt: Existenzgründung
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Anja Siebenmorgen-Kölle  Richtweg 1, 28195 Bremen
Fachanwaltskanzlei für Insolvenzrecht
Telefon: 0421 2445440
Schwerpunkt: Existenzgründung
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Andreas Renz  Adelheitstraße 82, 65185 Wiesbaden
Vollmer, Bock, Windisch & Renz
Telefon: 0611-15 74 63 9
Schwerpunkt: Existenzgründung
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TemmeKlein - Fachanwälte für Strafrecht und Steuerrecht  Beethovenstraße 5-13, 50674 Köln
Strafverteidigung und Wirtschaftsberatung
Telefon: 0221 2826505
Schwerpunkt: Existenzgründung
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Mandy Pecher, LL.M. Corporate & Finance Law (USA), MBA  Zustellungen an R. Pecher, Langer Weg 70, 01665 Klipphausen
Rechtsanwaltskanzlei PECHER
Telefon: 0351.4540.99.11
Schwerpunkt: Existenzgründung
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Kanzlei Schuberth und Kollegen  Kaulbachstr. 45, 90408 Nürnberg
Rechtsanwälte
Telefon: 0911/362468
Schwerpunkt: Existenzgründung

Infos zum Rechtsanwalt für Existenzgründung

Existenzgründung

Die Realisierung beruflicher Selbstständigkeit beginnt mit der Existenzgründung, der Unternehmensgründung. Eine Existenzgründung setzt voraus, dass der Gründer einige Merkmale aufweist. Vor allen Dingen handelt es sich um Kompetenzen. Genannt werden hier die Selbstkompetenz, die Fachkompetenz und die Methodenkompetenz. Der Existenzgründer muss in der Lage sein, Produkte und Leistungen in Kundengesprächen zu definieren, er hat den Markt zu beobachten. Ferner muss er versicherungstechnische Aspekte berücksichtigen sowie private Vorsorge für sein Alter und für eventuelle Unfälle treffen. Er muss willens und in der Lage sein, sich mit Ämtern, Verbänden und Behörden auseinander zu setzen. Wichtig ist das Erstellen von Vorgaben und Kalkulationen, Steuerung derselben und Erfolgskontrolle. Notwendig ist weiter eine hohe Selbstmotivation und Selbstkontrolle.

 

Beratung und Förderung

Selbstverständlich ist der Industrie- und Wirtschaftsstandort Deutschland an Unternehmensgründungen stark interessiert. Deswegen unterstützen Bund und Länder mit großzügigen Darlehen und Zuschüssen. Bereits vor der Gründung gibt es für die Beratung Zuschüsse der einzelnen Bundesländer. Nähere Informationen sind bei den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern und den Förderinstitutionen der Bundesländer zu erhalten. Nach der Gründung können Zuschüsse für Leistungen im Bereich Beratung beziehungsweise Coaching über das „Gründercoaching Deutschland“ beantragt werden. Hier gibt es besondere finanzielle Mittel für Existenzgründungen, die aus der Arbeitslosigkeit heraus entstanden sind. Für die Existenzgründung gibt es auch Darlehen von Bund und Ländern. Hier sind zu nennen das KfW-Startgeld, der KfW-Unternehmenskredit, das ERP-Kapital für Gründung. Diese Darlehen, welche den Beginn einer Selbstständigkeit einfacher machen sollen, bieten grundsätzlich unterschiedliche Konditionen. So gibt es günstige Zinssätze, teilweise Freistellung von Sicherheiten und tilgungsfreie Anlaufzeiten. Diese Förderdarlehen sind immer bei der Hausbank, also bei Banken oder Sparkassen zu beantragen, dies fordert das „Hausbankprinzip“.

 

Bundesagentur für Arbeit

Auch die Bundesagentur für Arbeit bietet Fördermöglichkeiten für Bezieher von Arbeitslosengeld I. Dieser Gründungszuschuss wird als Ermessungsleistung der aktiven Arbeitsförderung bezeichnet. Es besteht kein Rechtsanspruch. Ziel der Förderung ist eine möglichst nachhaltige berufliche Integration. Der zeitliche Umfang der Selbstständigkeit muss zwingend zu einer Beendigung der Arbeitslosigkeit führen. Geleistet wird der Gründungszuschuss in zwei Teilen. In den ersten sechs Monaten der Existenzgründung ist dies die Höhe des vorher bezogenen Arbeitslosengeldes zuzüglich einem Beitrag zur Sicherung des Lebensunterhaltes in Höhe von dreihundert Euro. Wenn eine intensive Geschäftstätigkeit und hauptberufliche unternehmerische Aktionen nachgewiesen werden, gibt es weitere neun Monate je dreihundert Euro pro Monat, die der sozialen Absicherung dienen sollen. Für eine erneute Förderung müssen mindestens 24 Monate ins Land gehen. Zur Bewilligung der Förderung muss eigentlich immer ein Geschäftsplan, sprich ein Businessplan vorliegen.

 

Online

Eine interessante Online-Plattform für Existenzgründer ist die „Gründungswerkstatt Deutschland“. Das Online Werkzeug ist ausgezeichnet für Orientierung und Planung, hier gibt es praktische Tipps. Ins Netz gestellt und betrieben wird die Online-Plattform von den verschiedenen HWK's und IHK's der Bundesländer sowie mit Unterstützung der KfW-Bankengruppe. Hier kann man, durch Tutoren unterstützt, den eigenen Businessplan Schritt für Schritt ausarbeiten.

 

Über sieben Brücken …

Im Allgemeinen gibt es sieben Hürden, die jeder Gründer überwinden muss. Die erste ist die Anmeldung. Freiberufler können mit einer Steuernummer sofort losarbeiten, Gewerbetreibende müssen sich bei Gewerbeamt, Finanzamt, Ordnungsamt, Berufsgenossenschaft, Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer anmelden. Freiberuflich ist derjenige, der einer selbstständigen wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden oder erziehenden Beschäftigung nachgeht. Die zweite Hürde sind die Steuern, die dritte die Genehmigungen von Handwerkskammer oder Gewerbeamt, Ordnungsamt, Bezirksregierung, IHK. Für den Einzehandel gilt es Sachkundenachweise zu beschaffen, Hoteliers und Gastwirte müssen eine Unterweisung bei der IHK belegen. Viertens und Fünftens geht es um Handelsregister und Kammerpflicht, Sechstens beschäftigt sich mit der Rechtsform des Unternehmens. Der siebte Punkt sind die gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherungen für eventuelle Mitarbeiter. Beschäftigt man Minijobber, muss man die Minijobzentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See informieren. Hat man den ersten Angestellten, muss man einer Berufsgenossenschaft beitreten, so dass die gesetzliche Unfallversicherung gesichert ist.

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Interessante Entscheidungen

NIEDERSAECHSISCHES-OVG, AZ. 7 KS 32/08:
Eine Einwendung, die Unterbrechung von Wirtschaftswegen durch eine neue Straße zerstöre trotz geplanter Ersatzwege die innere Verkehrslage des landwirtschaftlichen Betriebes, stellt lediglich das geplante Wirtschaftswegesystem zur Prüfung. Ohne weitere Angaben muss die Planfeststellungsbehörde in einem derartigen Fall die Existenzgefährdung des Betriebes regelmäßig nicht annehmen.

OLG-KOELN, AZ. 19 W 40/97:
1. Dem Konkursverwalter ist bei Massearmut Prozeßkostenhilfe nur zu bewilligen, wenn ihm als am Rechtsstreit wirtschaftlich Beteiligten nicht zuzumuten ist, die Kosten selbst aufzubringen. Zumutbarkeit im Sinne des § 116 ZPO ist zu bejahen, wenn er die Kosten der Prozeßführung unschwer aufbringen kann und wenn er zusätzlich mit einer nicht unwesentlichen Quotenverbesserung rechnen kann. 2. Eine andere Beurteilung ergibt sich auch nicht daraus, daß der Konkursverwalter bei Vorschußpflicht gezwungen würde, seine persönlichen, wirtschaftlichfinanziellen Verhältnisse mit seiner Amts- und Prozeßführung zu verquicken.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, AZ. 1 S 2580/95:
1. Ist der erste Vorsitzende eines Vereins bereits mehrfach wegen Betrugs verurteilt worden und besteht der dringende Verdacht, er habe weiterhin Spendenbetrügereien begangen, so kann unter besonderer Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls die sofortige Vollziehung eines Vereinsverbots gerechtfertigt sein.

HESSISCHER-VGH, AZ. 6 A 907/11:
Eine mit Schmähungen und Diffamierungen durchsetzte Kritik an dem militärischen Vorgehen der ISAF-Truppen in Afghanistan, die sich lediglich gegen die westlichen Staaten, die NATO, die amerikanische Regierung oder sonstige Institutionen oder sonstige nicht abgrenzbare Personenmehrheiten richtet ("Agressoren", "Barbaren" u.ä.), ohne dass damit ausdrücklich oder verdeckt auch deutsche Soldaten oder die deutschen Truppen in Afghanistan oder sonstige Teile der Bevölkerung in Deutschland angegriffen werden, erfüllt nicht den Ausweisungstatbestand in § 55 Abs. 2 Nr. 8 b) AufenthG. Dies gilt auch dann, wenn diese Kritik mit einer verachtenden Ablehnung der wesentlichen Demokratie und Lebensform und der Forderung nach Vorrang der islamischen Ordnung vor staatlichen Gesetzen verbunden wird. Nach Ablauf der Gültigkeitsfrist für die - erstmalige - Erteilung der Aufenthaltserlaubnis nach § 104a Abs. 1 AufenthG (§ 104a Abs. 5 Satz 1 AufenthG: 31. Dezember 2009) gilt für Aufenthaltserlaubnisse, die auf der Grundlage der Altfallregelung gemäß § 104a AufenthG beansprucht werden, nach § 104a Abs. 5 Satz 2 und 3 AufenthG die - prognostisch abzusichernde - Notwendigkeit der (überwiegenden) eigenständigen Sicherung des Lebensunterhalts durch Erwerbstätigkeit.


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