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Rechtsanwälte – Ortsverzeichnis zum Nachbarschaftsrecht

Orte


Rechtsanwälte im Rechtsgebiet Nachbarschaftsrecht

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Dr. Schellenberger-Schöndube-Kalenberg  Weiherstraße 10, 53359 Rheinbach
Rechtsanwälte und Fachanwälte
Telefon: 02226-4134 und 02226-10021
Schwerpunkt: Nachbarschaftsrecht
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Helmut Menche  Perfallstr. 1, 81675 München
Kanzlei für Öffentliches Baurecht
Telefon: +49 (0) 89 416 19 334 10
Schwerpunkt: Nachbarschaftsrecht
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Stehli & Würger  Karlstr. 19, 64283 Darmstadt
Rechtsanwälte u. Notar
Telefon: 06151 / 293536
Schwerpunkt: Nachbarschaftsrecht
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Andre Brüggemann  Allee 1, 32756 Detmold
Brüggemann
Telefon: 05231 306 303
Schwerpunkt: Nachbarschaftsrecht
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Prof. Dr. Thomas Platena  Hermannstr. 1, 32756 Detmold
RPP Paust, Dr. Platena & Partner
Telefon: 05231-308140
Schwerpunkt: Nachbarschaftsrecht
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Isabelle Tariverdi  Aachener Straße 456, 50933 Köln
Rechtsanwaltskanzlei Tariverdi
Telefon: 0221-16857123
Schwerpunkt: Nachbarschaftsrecht
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Rechtsanwälte Heit  Teichwall 14, 06749 Bitterfeld
Rechtsanwälte Jürgen Heit, Karin Heit, Matthias Heit, Christian Heit
Telefon: 03493/22745
Schwerpunkt: Nachbarschaftsrecht
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Martin Büchs  Gipsstraße 3, 10119 Berlin
BÜCHS Rechtsanwaltskanzlei
Telefon: 030 - 25044652
Schwerpunkt: Nachbarschaftsrecht
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Thorsten Haßiepen  Echter Straße 24, 41844 Wegberg
Rechtsanwaltskanzlei Haßiepen
Telefon: (0 24 34) 42 72
Schwerpunkt: Nachbarschaftsrecht
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Alexander Unkel  Horster Straße 19, 45964 Gladbeck
Rechtsanwälte Löbbecke, Gövert, Büse und Partner
Telefon: 02043 26836
Schwerpunkt: Nachbarschaftsrecht

Infos zum Rechtsanwalt für Nachbarschaftsrecht

Für sämtliche Streitpunkte zwischen Nachbarn gilt das Nachbarrechtsgesetz. Das Rechtsgebiet Nachbarschaftsrecht beschäftigt sich mit allen Fragen, die unter Nachbarn als Streitpunkte auftreten können. Ein friedliches Miteinander in der Nachbarschaft ist zwar sehr wünschenswert, leider aber nicht immer selbstverständlich. Viele Reibungspunkte können zu Streitereien führen, hin und wieder lässt sich nicht alles untereinander und ohne fremde Hilfe aus der Welt schaffen. Das können Lärmbelästigungen sein, ein Zaun der auf Ihrer Grundstücksgrenze steht oder es kann sich um den korrekten Abstand gepflanzter Bäume, Hecken oder Sträucher drehen. Vielerlei Punkte können dazu führen, dass ein nettes und friedliches Zusammenleben beeinträchtigt oder gar völlig unmöglich ist. Dafür gibt es das Nachbarschaftsrecht, das allerdings auf Länderebene geregelt ist und in jedem Bundesland ein wenig anders aussehen kann.

Erfahren Sie durch Ihre Nachbarn nun eine ständige Ruhestörung, so sollten Sie sich, wenn eine gütliche Einigung mit dem Nachbarn selber nicht möglich ist, an einen Rechtsanwalt für Nachbarschaftsrecht wenden. Dieser kann Sie zunächst umfassend über Ihre Rechte aufklären und beraten, im weiteren Schritt dann aber auch ein Schreiben aufsetzen, mit dem Ihre Nachbarn auf die durch sie verursachte Ruhestörung hingewiesen werden mit der Aufforderung, diese in Zukunft zu unterlassen. Vielleicht reicht ein solches Schreiben durch den Fachmann schon aus, um diese Ruhestörung aus der Welt zu schaffen. Ansonsten muss gegebenenfalls der Klageweg beschritten werden. Auch in diesem Fall ist der Jurist der richtige Ansprechpartner. Er setzt die entsprechende Unterlassungsklage auf und wird Sie dann auch in dem folgenden Rechtsstreit vor Gericht vertreten. Auf diese Weise schöpfen Sie Ihre Rechte aus, denn eine kompetente Beratung und Vertretung ist in einer nachbarschaftsrechtlichen Angelegenheit sehr wichtig.

Natürlich ist der Rechtsanwalt für Nachbarschaftsrecht auch dann ein qualifizierter Kenner der Rechtslage, wenn es um herüberhängende Äste und Zweige, den zu nah gesetzten Zaun oder andere Dinge geht, die im Zusammenleben mit dem Nachbarn auftreten können. Schon ein Sichtschutzzaun, der den Nachbarn stört, kann zu erheblichem Ärger führen. Der erfahrene Jurist kann Sie über Ihre Rechte informieren, er weiß, wie hoch dieser Sichtschutzzaun sein darf und kann Sie in solchen Fragen ganz genau aufklären, was erlaubt ist und was man besser unterlassen sollte.

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Ratgeber zum Thema Nachbarschaftsrecht

Voraussetzungen und Grenzen eines Notleitungsrechtes
Umstrittene Rechtsfrage: Ein Grundstückseigentümer möchte sein Grundstück an das gemeindliche Entwässerungssystem anschließen. Zwischen seinem Grundstück und dem öffentlichen Kanal liegt jedoch ein anderes Grundstück. Die Eigentümer der beiden Grundstücke können sich nicht einigen, ob und unter welchen Voraussetzungen der Eigentümer des hinteren Grundstücks verlangen kann, die Anschlussleitung vom... mehr
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Zum Umfang des Notwegerechts für landwirtschaftliche Maschinen
Notweg nicht für Maschinen jeder Größe Kurzfassung Auch ein Notwegerecht zu landwirtschaftlichen Nutzflächen hat Grenzen. Der Inhaber eines solchen Rechtes kann nämlich nicht verlangen, mit jedem denkbaren landwirtschaftlichen Gerät zu seinen Feldern zu gelangen. Er muss sich vielmehr gegebenenfalls auf kleinere Traktoren und Maschinen verweisen lassen. Das entschied das Landgericht Coburg und erteilte dem... mehr
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Kiefern in Nachbars Garten
Der u.a. für das Nachbarrrecht zuständige V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat über die Ansprüche eines Eigentümers wegen Beeinträchtigungen seines Grundstücks durch Kiefern auf dem Nachbargrundstück entschieden. Die Parteien sind Grundstücksnachbarn. Auf dem Grundstück der Beklagten stehen nahe der Grundstücksgrenze zwei Kiefern, die bei Klageerhebung ca. 14 m hoch waren. Von einem der Bäume ragten Zweige in... mehr
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Zurückschneiden von Hecken in der Vegetationszeit erlaubt
Dies hat jetzt der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe entschieden und damit eine anderslautende Entscheidung des Amtsgerichts Karlsruhe vom September 2001 aufgehoben. Der Betroffene - ein 62jähriger Landwirt aus dem Kreis Karlsruhe - hatte im Sommer 2000 eine Ligusterhecke, deren Äste bis zu vier Metern vom Nachbargrundstück in sein landwirtschaftlich genutztes Grundstück hineinragten, über eine Länge von 120... mehr
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Gartennutzung notfalls auch per Steg
Zu den Voraussetzungen eines Notwegerechts Kurzfassung Ein Notwegerecht kann nur der vom Nachbarn beanspruchen, der zu seinem Grund und Boden nicht über ein anderes eigenes Grundstück ausreichend gelangen kann. Dafür muss er gegebenenfalls von unbequemeren oder teureren Zugangsmöglichkeiten Gebrauch machen. Im Einzelfall kann dabei auch verlangt werden, dass der Eigentümer eines zugangslosen... mehr
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Wohnungseigentümer müssen grundsätzlich ein Gartenhaus in ihrer Anlage nicht dulden
"Störendes Gartenhaus" LG München I, Beschluss vom 30.01.2004, Az. 1 T 14169/03 Wohnungseigentümer müssen grundsätzlich ein Gartenhaus in ihrer Anlage nicht dulden. Derartige Baulichkeiten wirken in der Regel störend und müssen beseitigt werden, wenn die übrigen Wohnungseigentümer dies verlangen. Ein Anspruch auf Beseitigung eines Gartenhauses besteht ausnahmsweise nur dann nicht, wenn nach den örtlichen... mehr
(von Experten-branchenbuch.de)


Interessante Entscheidungen

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, AZ. 2 S 965/93:
1. Die Höchstbeträge-Verordnung des Innenministeriums vom 12.11.1990 (GBl 1990, S 342) idF der Änderungsverordnung vom 26.11.1991 (HöBetrV BW F: 1991-11-26) (GBl 1991, S 803) genügte den bundesrechtlichen Anforderungen (§ 6 Abs 2 S 2 und 3 AFWoG) hinsichtlich der Differenzierung nach Wohnungsgröße und Ausstattung. 2. Im Beschränkungsverfahren nach § 6 Abs 1 AFWoG kommt es auf die Höchstbeträge an, die in dem Zeitpunkt festgesetzt sind, bis zu dem der Beschränkungsantrag vom Wohnungsinhaber gestellt werden kann.

LAG-HAMM, AZ. 14 Ta 289/11:
Trotz der Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (vgl. EuGH, 8. Juli 2010, C 246/09, NZA 2010, 869) und des Bundesarbeitsgerichts (vgl.BAG, 24. September 2009, 8 AZR 705/08, NZA 2010, 387) ist die Europarechtskonformität des § 15 Abs. 4 AGG jedenfalls für den Fall der Geschlechtsdiskriminierung noch nicht abschließend geklärt (vgl. dazu Fischinger, NZA 2010, 1048; von Roetteken, jurisPR-ArbR 1/2011 Anm. 1 m.w.N). Dies begründet die hinreichende Erfolgsaussicht einer Klage auf Entschädigung gemäß § 15 Abs. 2 AGG trotz Versäumung der rechtzeitigen schriftlichen Geltendmachung durch die betroffene Arbeitnehmerin.

HESSISCHES-LAG, AZ. 16 Sa 55/10:
Hinsichtlich eines Tarifgruppenwechsels kommt es gemäß § 2 Nr. 4 EntgeltTV Systemgastronomie auf die Dauer der im bestehenden Arbeitsverhältnis ausgeübte Tätigkeit an. Für die Eingruppierung in Tarifgruppe 3 (Rotationsmitarbeiter nach 36 Monaten dieser Tätigkeit) ist es deshalb unerheblich, ob die betreffende Mitarbeiterin bereits früher bei einem anderen Unternehmen derselben Kette (hier: B K) als Rotationsmitarbeiterin beschäftigt war.

OLG-FRANKFURT-AM-MAIN, AZ. 10 U 223/11:
Zahlt eine Bank ein sicherungszediertes Guthaben gem. § 166 InsO an den Insolvenzverwalter aus, ist sie zu einem Hinweis auf die Zession an den Insolvenzverwalter oder auf die Auszahlung an den Gläubiger nur verpflichtet, wenn sie damit rechnet oder es sich ihr aufdrängt, dass sich sowohl der Insolvenverwalter als auch der Gläubiger in Unkenntnis befinden.


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