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Rechtsanwälte – Ortsverzeichnis zum Steuerstrafrecht

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Rechtsanwälte im Rechtsgebiet Steuerstrafrecht

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Dr. Lang & Kollegen  Mauerkircherstraße 4, 81679 München
Kanzlei für Erbrecht und Vermögensnachfolge
Telefon: +49 (0) 89 - 23 00 19 00
Schwerpunkt: Steuerstrafrecht
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Dr. iur. Sascha Böttner  Colonnaden 104, 20354 Hamburg
Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner - Kanzlei für Strafrecht
Telefon: 040/18018477
Schwerpunkt: Steuerstrafrecht
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Michael Friedrich  Düppelstraße 71, 24105 Kiel
RA/FAStR Friedrich
Telefon: +49 431 32079940
Schwerpunkt: Steuerstrafrecht
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FROMM | | | | FMP  FISCHTOR PLATZ MAINZ 20 (19), 55116 Mainz
FMP*RECHT*MAINZ* RAe/StB/WP/***
Telefon: 06131/221077
Schwerpunkt: Steuerstrafrecht
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Paul Vogel  Unter den Linden 21, 10117 Berlin
Vogel Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Telefon: 03040054044
Schwerpunkt: Steuerstrafrecht
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Andreas Renz  Rheinstraße 105, 55116 Mainz
Vollmer, Bock, Windisch & Renz
Telefon: 06131 / 576397-0
Schwerpunkt: Steuerstrafrecht
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Thomas M. Amann  Stuttgarter Straße 57, 74321 Bietigheim-Bissingen
Kanzlei für Strafrecht & Strafverteidigung
Telefon: 06151. 5043700 Zentrale
Schwerpunkt: Steuerstrafrecht
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Frank M. Peter  Kirchstraße 1, 64283 Darmstadt
Rechtsanwalt Frank M. Peter
Telefon: 06151.4922400
Schwerpunkt: Steuerstrafrecht
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Stephan A. Grüter  Berliner Allee 55, 40212 Düsseldorf
Grüter & Partner
Telefon: 0211/94920620
Schwerpunkt: Steuerstrafrecht
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Jörg Hiltwein, Dipl-Finanzwirt (FH)  Schloßberg 20, 75175 Pforzheim
Telefon: 07231 / 139530
Schwerpunkt: Steuerstrafrecht

Infos zum Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht

Im deutschen Steuerstrafrecht sind alle Gesetze verankert, die bei Verstößen gegen das Steuerrecht rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Dazu gehört zum Beispiel der Fall der Hinterziehung von Steuern. Hierbei machen die Täter falsche, unvollständige oder gar keine Angaben zu ihren steuerlich relevanten Finanzen und Einkommen. Auch die Einkommenssteuer und die Umsatzsteuer können hinterzogen werden. Zum Steuerstrafrecht zählen ebenso der Schmuggel und auch der so genannte Bannbruch, also das widerrechtliche Im- oder Exportieren von Gütern. Verstöße gegen das deutsche Steuerrecht werden mit Geldstrafen oder auch Freiheitsstrafen bestraft. Bei kleineren Vergehen wie der leichtfertigen Verkürzung der Steuer, zum Beispiel durch geringfügig falsche Angaben, kommen meist Geldstrafen zum Einsatz. Bei schwereren Vergehen wie etwa Schmuggel wird mit Freiheitsstrafen sanktioniert.

Der Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht verteidigt zum Beispiel Personen, die wegen der Hinterziehung von Steuern angeklagt sind. Der Anklage kann ein Beschuldigter allerdings entgehen, wenn er, jedoch in jedem Fall noch bevor die Ermittlungen beginnen, eine Selbstanzeige macht. In diesem besonderen Fall erfolgt Straffreiheit. Sollten allerdings schon Ermittlungen begonnen haben, oder schon eine Strafanzeige vorliegen, empfiehlt es sich für den Beschuldigten dringlich, einen Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht aufzusuchen. Dieser kann ihn dann durch den gesamten Prozess hindurch beraten und verteidigen und natürlich versuchen, eine möglichst geringe Strafe für seinen Mandanten herauszuschlagen. Eine Einstellung eines solchen Verfahrens ist meist nicht mehr möglich, also sollte sich der Anwalt eine Strategie überlegen, mit welcher er seinen Mandanten zumindest vor dem Gefängnis bewahrt. Steuervergehen wurden in der Gesellschaft lange Zeit als kleinere Vergehen angesehen, dies hat sich allerdings in den letzten Jahren gewandelt.

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Ratgeber zum Thema Steuerstrafrecht

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Das Landgericht Mannheim hatte mit Urteil vom 11.06.2012 einen Hintermann einer Bande von Umsatzsteuerhinterziehern unter anderem als Mittäter in fünf Fällen der Steuerhinterziehung durch Unterlassen verurteilt. Die dagegen gerichtete Revision war insoweit erfolgreich, als der Schuldspruch hinsichtlich dieser Taten von Mittäterschaft zur Beihilfe herabgestuft wurde (BGH, Urt. v. 09.04.2013 – 1 StR... mehr
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Interessante Entscheidungen

VG-SCHWERIN, AZ. 7 A 931/08:
Geschäftsführer einer von ihm nicht "beherrschten" GmbH kein Gewerbetreibender i. b. d. GewO § 35 Abs. 1 - keine Gewerbeuntersagung nach GewO § 35 Abs. 7a mangels Untersagungsverfahrens gegenüber vertretener GmbH - Ermessensfehler wegen Verstoßes gegen Verwertungsverbot/§ 51 Abs. 1 BZRG

LAG-BERLIN-BRANDENBURG, AZ. 15 Sa 2348/10:
Regelt ein Prozessvergleich zur Beilegung eines Kündigungsschutzprozesses noch Ansprüche des Arbeitnehmers auf Abrechnung des Arbeitsverhältnisses bis zum Beendigungszeitpunkt, wird ein Anspruch auf eine Sonderzahlung von einer Ausgleichsklausel nicht erfaßt. In Abgrenzung zu LAG Berlin-Brandenburg vom 12.11.2010 - 6 Sa 1722/10.

KG, AZ. 1 Ws 9/11:
Im Kostenfestsetzungsverfahren gemäß § 464b StPO gilt (abweichend von § 572 Abs. 1 Satz 1 ZPO) das Verbot des § 311 Abs. 3 Satz 1 StPO, eine Abhilfeentscheidung zu treffen.

FG-DES-SAARLANDES, AZ. 1 K 1213/04:
1. Auf eine Gemeinde, in deren Gebiet eine Gesellschaft eine Brunnenanlage zur Förderung von Quellwasser betreibt, ohne dort Arbeitnehmer zu beschäftigen, entfällt kein Zerlegungsanteil am einheitlichen Gewerbesteuermessbetrag, wenn die Gesellschaft in einer anderen Gemeinde Arbeitnehmer beschäftigt und an diese Arbeitslöhne zahlt. 2. Von einer Brunnenanlage gehen keine unmittelbaren besonders gewichtigen und atypischen Lasten für die Gemeinde aus, die eine Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrages nach Arbeitslöhnen als unbillig erscheinen lassen und eine Zerlegung in besonderen Fällen nach § 33 GewStG rechtfertigen würde.

VG-KARLSRUHE, AZ. 5 K 3000/11:
1. Zur Bindung der Abwägung durch Vorentscheidungen bei nachträglicher Überplanung zur Schaffung einer Rechtsgrundlage für bereits vorhandenen Bestand 2. Zum Gebot der Rücksichtnahme bei der Genehmigung eines Krematoriums

VG-COTTBUS, AZ. 6 K 24/08:
1. Eine den sog. Vollgeschossmaßstab ausfüllende Maßstabsregelung, wonach für das erste Vollgeschoss ein Grundfaktor von 1,0 und für das zweite und die folgenden Vollgeschosse je ein Steigerungsfaktor von 0,15 anzusetzen sind, verstößt gegen den allgemeinen Gleichheitssatz und das daraus folgende Gebot der Abgabengerechtigkeit, hier das Gebot der vorteilsgerechten Bemessung des Beitrags, sowie gegen die einfachgesetzliche Bemessungsvorschrift des § 8 Abs. 6 Satz 1 KAG und das darin enthaltene Gebot der Vorteilsgerechtigkeit, da der Satzungsgeber damit den Gebrauchswert des ersten Geschosses der anschließbaren Grundstücke ohne sachliche Rechtfertigung mehr als sechsmal höher als den jedes weiteren Geschosses bewertet. 2. Der Grundsatz der Typengerechtigkeit vermag nur die Gleichbehandlung an sich (wesentlich) ungleicher Fälle zu rechtfertigen, da es nur hier um ein Abstellen auf die Regelfälle eines Sachbereichs unter Außerachtlassung der sich dem Typ entziehenden Umstände und Vernachlässigung der individuellen Gleichmäßigkeit geht. 3. Bei der Kalkulationsmethode nach der Veranschlagung des durchschnittlichen Aufwands der Einrichtung oder Anlage sind in die Rechnungsperiodenkalkulation grundsätzlich sämtliche in der Periode bevorteilten Grundstücke unabhängig vom Zeitpunkt des Entstehens der sachlichen Beitragspflicht aufzunehmen, um dem Verbot der Aufwandsüberschreitung gemäß § 8 Abs. 4 Satz 8 KAG zu genügen. 4. In eine Rechnungsperiodenkalkulation, die den Zeitpunkt der Verbandsgründung abdeckt, sind grundsätzlich auch die bereits zuvor angeschlossenen und anschließbaren (altangeschlossenen) Grundstücke aufzunehmen, da sie in dieser Periode erstmals bevorteilt werden. 5. Eine Vereinfachung der Methode nach der Veranschlagung des durchschnittlichen Aufwands der Einrichtung oder Anlage (Rechnungsperiodenkalkulation), indem lediglich Aufwand und Flächen bestimmter repräsentativer, bevorteilter Gebiete innerhalb der Rechnungsperiode betrachtet werden, ist grundsätzlich zulässig, unterliegt aber der gerichtlichen Plausibilitätskontrolle, ob altangeschlossene Flächen in hinreichender Weise repräsentiert bleiben, wenn deren Einbeziehung grundsätzlich erforderlich ist. 6. Eine ohne ausreichende Ermittlung aller in eine Rechnungsperiodenkalkulation einzustellenden Flächen vorgenommenen Vereinfachung der Rechnungsperiodenkalkulation ist methodisch in einer Weise fehlerhaft, die die Feststellung unmöglich macht, ob das Aufwandsüberschreitungsverbot gemäß § 8 Abs, 4 Satz 8 KAG beachtet wurde oder nicht.


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